Ich persönlich hatte für heute eigentlich eine Liste an Dingen, die erledigt werden müssen... tja alles was sich mit dem Hören dieses Albums nicht vereinbaren lässt, muss wohl warten.
Donnerstag, 27. November 2014
Montag, 24. November 2014
MM: Soundcloud Randomness Pt. 5
Ja ja ja, mach dich rar, sei ein Star, diese Worte passen leider nicht auf einen Blogger - obwohl bei Tabathe McGurr hat's geklappt... zumindest ich hatte die Gute arg auf dem Blog von Married to the MOB vermisst.
Worum ging's hier nochmal?- Achja, heute wollte ich mal endlich wieder Musik posten.
Das Problem in den letzten Wochen war in Sachen Montagsmusik weniger die Zeit, sondern der Input.
Ich höre hier zwar extreeeeeeeeeem viel Musik, weil ich ja nun auch keinen TV mehr habe (bzw. alles nur auf Franchhöööschisch?!?) und ich brauche, wenn ich an Powerpoint-Charts bastel, einfach Musik. In letzter Zeit gab es aber wenige neuen Sachen, die mich wirklich inspiriert haben (außer NehruvianDoom, dafür habe ich aber keinen Stream gefunden :(), und wenn ich wirklich konzentriert arbeite, ist es für mich am besten, wenn ich etwas sehr, sehr vertrautes höre. Deshalb kennt meine Mitbewohnerin wohl jetzt auch Reflection Eternal-Train Of Thought, Nas-Illmatic, BlackStar neben anderen Klassikern (aber das sind meine Top-3 Lernklassiker) auswendig - naja sie hat sich auch nicht beschwert und ist ja auch gut für die Seele und so...
Ab und an checke ich natürlich doch mal Soundcloud aus - oft wenn ich mich zum rausgehen fertig mache - und dabei ist auch schon wieder eine schöne Sammlung zusammen gekommen.
Deshalb dachte ich, dass es mal wieder Zeit für eine geballte Ladung Soundcloud-Randomness ist.
Ich glaube, dass die Mischung diesmal wohl noch unhomogener als die letzten Male ist.
Hier ein paar Anmerkungen:
Worum ging's hier nochmal?- Achja, heute wollte ich mal endlich wieder Musik posten.
Das Problem in den letzten Wochen war in Sachen Montagsmusik weniger die Zeit, sondern der Input.
Ich höre hier zwar extreeeeeeeeeem viel Musik, weil ich ja nun auch keinen TV mehr habe (bzw. alles nur auf Franchhöööschisch?!?) und ich brauche, wenn ich an Powerpoint-Charts bastel, einfach Musik. In letzter Zeit gab es aber wenige neuen Sachen, die mich wirklich inspiriert haben (außer NehruvianDoom, dafür habe ich aber keinen Stream gefunden :(), und wenn ich wirklich konzentriert arbeite, ist es für mich am besten, wenn ich etwas sehr, sehr vertrautes höre. Deshalb kennt meine Mitbewohnerin wohl jetzt auch Reflection Eternal-Train Of Thought, Nas-Illmatic, BlackStar neben anderen Klassikern (aber das sind meine Top-3 Lernklassiker) auswendig - naja sie hat sich auch nicht beschwert und ist ja auch gut für die Seele und so...
Ab und an checke ich natürlich doch mal Soundcloud aus - oft wenn ich mich zum rausgehen fertig mache - und dabei ist auch schon wieder eine schöne Sammlung zusammen gekommen.
Deshalb dachte ich, dass es mal wieder Zeit für eine geballte Ladung Soundcloud-Randomness ist.
Ich glaube, dass die Mischung diesmal wohl noch unhomogener als die letzten Male ist.
Hier ein paar Anmerkungen:
- Amiri - Origin: was für geiler Boom-Bap, Headnod- Shit bitte?
- Nick Hakim : aus der Kategorie "Männer, die ihr Attraktivitätslevel durch ihre Stimme gewaltig steigern"
- Jessie Ware - Keep on lying : ich liebe, liebe, liebe ihre Stimme und die Tragik in ihren Songs - aber ich kann mir das im Original nicht geben ohne in eine tiefe Sinnkrise zu gelangen. Gut, dass sie immer viel geremixt wird :)
- Your Old Droog - immer wieder seltsam, dass selbst ich manchmal denke, dass er Nas ist
- Jay Electronica: Die Welt braucht mehr Jay Electronica
- Jordan Rakei: Ich bin wohl leicht, ganz leicht besessen von seiner Stimme, weil ich scheinbar jeden Song like, den er postet
- JMSN - Ends : Eigentlich ist es asozial, dass ich diesen Song irgendwem vorschlage, da ich selber Stundenlang auf dem Track hängen geblieben bin - schlimmer als manche Leute schon auf LSD-Trips hängen geblieben sind
- Dillon Cooper - Dark Knight : Böööööse und auch eh ne mega gute Free-EP abgeliefert!
- Figub Brazlevic ft MC Rene - Missin the Flavor: Ohne Worte. Ohne Worte. Einfach pure Dopeness und Realness und übertriebener Text und übertriebener Beat und und und...
Naja könnte jetzt noch endlos über die Songs philosophieren aaaaaaaaaaaaber gebt euch lieeeeeber BÖS:
Montag, 17. November 2014
Mein erstes Schranz-Konzert
Am Samstag war es so weit, ich war auf meinem ersten Schranz-Konzert ( nennt man das dann eigentlich auch Konzert?). Und ja ich weiß Schranz ist etwas anderes, aber für mich ist das nun mal alles Schranz, und in dem Fall genauer gesagt "Engländer"-Schranz.
Ich war bei einer Show von SBTRKT in Luxemburg.
Erstmal muss ich sagen: Luxemburg ist echt sehr schön und lohnt sich für einen Tagesausflug. Besonders das Chocolate House hat es mir angetan - wer hätte DAS gedacht?
Das Konzert fand in der Rockhal statt. Von Zentrum aus haben wir bis dahin ca. 20 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebraucht. Und wenn man sich vorher genauer darüber informiert wo man genau aussteigen muss, dann muss man auch nicht wie eine Bande aufgeschreckter Hühner in letzter Sekunde zurück in den Zug springen...
Als wir angekommen waren, war ich vielleicht doch leicht erstaunt über alles was auf der Bühne stand (ihr merkt schon, ich hatte mich top vorbereitet): ein riesiges Percussion-Set, Schlagzeug, mehrere Laptops, MPCs, Keyboards... ich persönlich hatte nicht damit gerechnet.
Kurz nachdem wir angekommen waren ging es auch schon los. Neben der Tatsache, dass man drei Leute mit Maske oder lustiger Gesichtsbemalung sehen konnte, gab es eine echt tolle Licht-und Screenshow mit coolen Animationen.
Die Musik war natürlich sehr gut und hat mich persönlich zum starken abtanzen bewegt - allerdings haben das scheinbar nur wenige andere Leute so gesehen... ich frage mich ernsthaft, warum ich in letzter Zeit immer auf Konzerten mit lahmen Publikum bin. Neben mir stand z.B. ein Paar, Sie in seinen Armen, und die haben das die ganze Zeit analysiert (es hat mich leicht daran erinnert als ich "The Road" im Kino gesehen und dabei geheult habe wie ein Schlosshund, während um mich herum nur irgendwelche Kino-Hipster saßen, die das Ganze stark peripher tangiert hat).
Was nicht zu einer besseren Stimmung beigetragen hat waren die längeren Pausen zwischen den Songs, die durch das nicht gerade tobende Publikum dann meistens nur mit Stille gefüllt waren. Es wäre sicherlich besser gewesen zwischen den Songs Übergänge einzubauen.
Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß und bin mal wieder komplett in der Musik versunken. Ich werde das sicher noch mal ausprobieren mit diesem Schranz.
| Wieder mal eine fotografische Höchstleistung |
Ich war bei einer Show von SBTRKT in Luxemburg.
Erstmal muss ich sagen: Luxemburg ist echt sehr schön und lohnt sich für einen Tagesausflug. Besonders das Chocolate House hat es mir angetan - wer hätte DAS gedacht?
Das Konzert fand in der Rockhal statt. Von Zentrum aus haben wir bis dahin ca. 20 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebraucht. Und wenn man sich vorher genauer darüber informiert wo man genau aussteigen muss, dann muss man auch nicht wie eine Bande aufgeschreckter Hühner in letzter Sekunde zurück in den Zug springen...
Als wir angekommen waren, war ich vielleicht doch leicht erstaunt über alles was auf der Bühne stand (ihr merkt schon, ich hatte mich top vorbereitet): ein riesiges Percussion-Set, Schlagzeug, mehrere Laptops, MPCs, Keyboards... ich persönlich hatte nicht damit gerechnet.
Kurz nachdem wir angekommen waren ging es auch schon los. Neben der Tatsache, dass man drei Leute mit Maske oder lustiger Gesichtsbemalung sehen konnte, gab es eine echt tolle Licht-und Screenshow mit coolen Animationen.
Die Musik war natürlich sehr gut und hat mich persönlich zum starken abtanzen bewegt - allerdings haben das scheinbar nur wenige andere Leute so gesehen... ich frage mich ernsthaft, warum ich in letzter Zeit immer auf Konzerten mit lahmen Publikum bin. Neben mir stand z.B. ein Paar, Sie in seinen Armen, und die haben das die ganze Zeit analysiert (es hat mich leicht daran erinnert als ich "The Road" im Kino gesehen und dabei geheult habe wie ein Schlosshund, während um mich herum nur irgendwelche Kino-Hipster saßen, die das Ganze stark peripher tangiert hat).
Was nicht zu einer besseren Stimmung beigetragen hat waren die längeren Pausen zwischen den Songs, die durch das nicht gerade tobende Publikum dann meistens nur mit Stille gefüllt waren. Es wäre sicherlich besser gewesen zwischen den Songs Übergänge einzubauen.
Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß und bin mal wieder komplett in der Musik versunken. Ich werde das sicher noch mal ausprobieren mit diesem Schranz.
Montag, 3. November 2014
MM: Happy Birthday an den 'Gruselischsten'!
Ich habe am Wochenende eine lustige Feststellung gemacht und dazu eine kurze Episode aus meinem Leben:
Ich war 2011 mal mit meiner Besten und einer anderen Freundin Anna auf einem Konzert von Pharaohe Monch in Mönchengladbach (!!!). Das Konzert war eigentlich gut bis auf die Tatsache, dass nur so ca 50 Leute da waten und dann irgendwann eine Box kaputt gegangen ist - mega gut organisiert das ganze.
Am Ende haben wir natürlich die Gunst der Stunde genutzt und den Guten angesprochen, ob wir mal ein Foto machen könnten. Und ich weiß jetzt auch irgendwie gar nicht mehr, ob wir uns dann großartig weiter unterhalten haben, aber irgendwann hatte er uns drei gefragt, ob wir nicht noch Interesse hätten mit zu kommen. Wir haben uns alle drei in diesem Moment angeguckt und ich weiß nur, dass ich gedacht habe "Wäre eigentlich cool aber, auch wenn ich nicht glaube, dass er ein schlechter Mensch ist, man kann mit niemanden irgendwohin gehen der nen Song hat der 'Rape' heißt"... wie auch immer in diesen wenigen Sekunden ging es den anderen beiden wohl ähnlich und auf einmal sagt Anna " I am sorry this is too gruselisch" und wir fangen einfach nur an laut los zu lachen. Ende vom Lied: wir haben ihm dann noch beigebracht wie man "Gruselisch" (und ja wir wissen, dass es eigentlich "gruseliG" heißt aber wir sind nun mal aus einer Gegend in der man gerne mal auf's G scheißt) sagt, ihm aber nie gesagt was das denn eigentlich heißt - wir konnten ja schlecht eingestehen, dass wir Schiss haben- und er ist dann wohl leicht angesickt abgehauen.
Seit diesem Tage sprechen wir oft nur von "it's too gruselisch" und vom "Gruselischsten" wenn wir über Pharaohe Monch sprechen.
Und jetzt das beste Detail : der Alte hat einfach an Halloween Geburtstag?!?!?! (Ich merke in diesem Moment, dass das wahrscheinlich niemand so faszinierend findet wie ich, aber Halloween-Gruselig-Gruselisch?).
WIE AUCH IMMER, anlässlich seines Geburtstag gibt's einen 51-minütigen Mix mit ein paar seiner besten Stücke und den möchte ich jetzt niemandem mehr länger vorenthalten.
Sonntag, 2. November 2014
Nancy kann auch grimey...
Ich bin jetzt seit 2 Monaten in Nancy und bin es langsam satt mich immer auf den gleichen Pfaden zu bewegen und habe voll Entdeckungslust. Zudem, obwohl ich die Stadt wunderschön finde, habe ich mich immer gefragt warum man hier trotz ca. 400.000 Studenten nur wenig Street-Art oder Graffiti sieht. Das einzige was wirklich auffällt sind an vielen Ecken aus kleinen Kacheln geklebten Figuren (Kann mir dazu jemand mehr erzählen? Ich habe das jetzt auch schon in Paris, Metz und Straßburg gesehen) wie diese hier:
Oder man findet rund um den Parc de la Pépinière auch kleine Sachen wie diese hier:

(Die beiden sind ein süßes Paar)
Das ist zwar sehr, sehr cool, aber wie gesagt, in Anbetracht der Menge an jungen Leuten hier doch etwas verwunderlich wenig. Also habe ich mal ein bisschen im Internet recherchiert (auch, um hier allgemein mal ein paar andere Ecken zu entdecken), und habe dann rausgefunden, dass es hier auch eine Wall of Fame gibt. Gestern also bei schönem Wetter, leicht verkatert auf die Suche gemacht, schön am Kanal entlang spaziert und irgendwann war ich dann da, und es gab viel, viel mehr zu sehen, als ich erwartet hab.
Das Ganze befindet sich an der Rue Oberlin, zwischen der Kart-Bahn und dem stillgelegtem Alstom-Gelände, wo wohl auch manchmal Kunst-Ausstellungen stattfinden, die also kein Problem damit haben (scheinbar).
Man kann das jetzt natürlich nicht mit dem vergleichen, was man z.B. in Paris oder auch Valencia zu sehen bekommt, aber ich habe mich sehr gefreut. Vor allem, dass da doch sehr viel war was wirklich eher in diese "Oldschool Graffiti"- Richtung geht, auch wenn vieles nicht suuuuper gut gemacht war.
Ich bin da insgesamt sicher 45 Minuten rumgewandert und habe versucht mir alles anzugucken, bin durch Zäune geklettert und so einen Scheiß - ich habe auch verzweifelt versucht einen Zugang zu einem der leerstehenden Gebäude zu finden, weil ich erahnen konnte, dass da noch einiges drin gewesen wäre, aber ich glaube dazu hätte ich eine Leiter gebraucht oder so was (vielleicht auch einfach Freunde? #foreveralone).
Zwischenzeitlich war es etwas creepy, aber ich ab und an kamen auch noch ein paar andere Glotzer vorbei.
Hier also mal ein paar Eindrücke und ich möchte dazu empfehlen Random Axe zu hören, weil das war mein Soundtrack dafür und es hat ausgezeichnet gepasst.
| Man beachte die Weihnachtsdeko im Zaun... |
| Bei genauerem Hinsehen: Geist auf dem Boden. |
| Man beachte: Kleiderberg + Matratze... |
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Nancy Jazz Pulsations 2014
So, die letzte Woche (oder etwas mehr) war echt extrem cool, aufregend aber auch anstrengend. Warum? Ich war nicht nur als normaler (kann man bei mir eigentlich noch von normal sprechen?) Konzertbesucher auf dem Festival unterwegs, sondern war auch als freiwillige Helferin aktiv dabei. Neben freier Verpflegung und einem T-Shirt, konnte ich dadurch außerdem von vielen Konzerten umsonst profitieren - auch wenn ich da auch auf einen Abend komplett hätte verzichten können.
Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe Tickets zu kontrollieren! Und auch wenn ich zuerst dachte, dass das wirklich dann auch so besser ist wegen meiner fehlenden französisch Kenntnisse blablabla... dann ist mir aufgefallen, dass mir da ja Leute begegnen, die keine Ahnung haben, dass sie bitte mal langsam reden müssen und dann muss es auch noch schnell gehen... AHHHH! Aber insgesamt lief es echt gut und ich war auch erst am letzten Abend gegen 3.30 Uhr bei meinem üblichen "Halt die Fresse, du Hurensohn!" ABER das hat dann ja auch keiner verstanden!
Also hier mal meine Highlights des NJPs:
Mittwoch - 08.10. Gregory Porter
Erstmal: wenn in Frankreich auf dem Ticket 20.30 Uhr steht ist damit wohl auch Beginn 20.30 Uhr gemeint. Ich war also so gesehn um 20.33 Uhr tatsächlich zu spät und hab den Anfang verpasst. "Zum Glück" "nur" die Band ohne Gregory Porter, trotzdem schade.
Das Konzert fand in einer wunderschönen Halle statt - ich hatte mir schon immer mal gewünscht zu einem Konzert in einer so schönen Location gehen zu können. Einziges Manko: alles Sitzplätze.
Und ich musste dann leider auch feststellen, dass die Franzosen (zumindest hier in der Ecke) nicht so die Spaßkanonen sind, die übelst abgehen. Natürlich war das Publikum eher älter, aber da kam echt so gut wie gar keine Regung, kein Zwischendurchgejubel - und das trotz des krassesten Saxophonisten ever- , kein Zwischenapplaus.
Gregory Porter hat das aber ziemlich gut wett gemacht. Die Stimme dieses Mannes ist einfach die Decke mit der ich mich Nachts zu decken möchte! Live auch einfach unschlagbar, jeder Ton saß, so schöne Versionen seiner Songs, alle Songs, die ich hören wollte (ok, außer "Time Is Ticking"), viel gute Saxophon-Impros, einfach haaaaaaaaaaach....
Nach gut 2 Stunden war das Konzert dann vorbei und es kam mir irgendwie nur vor wie 5 Minuten.
Freitag - 10.10. Tarrus Riley, Omar Perry, Anthony B
Das war tatsächlich das erste Konzert auf dem ich GANZ alleine war. Das hat in diesem Fall aber zu 100% nichts ausgemacht, weil die Stimmung von vorne bis hinten großartig und extrem high war.
Zwischen den Konzerten waren wegen der wirklich großartigen Organisation auch nur kurze bis gar keine Pausen, so dass es auch nur kurz zum dummen auf's Handy starren kam.
Omar Perry war wie zu erwarten ziemlich krass und wild und emmm high?
Tarrus Riley hat einfach jeden, jeden, jeden seiner Hits gespielt und das ohne wirkliche Pause! Hier muss ich auch noch mal Props an die überragende Band geben... mit so einer Passion und Lebensfreude habe ich wirklich selten wen spielen sehen.
Als Anthony B dann auf die Bühne kam war eh der ganze Saal mit Liebe erfüllt und ist einfach nur noch unendlich abgegangen- genau so wie der gute Herr selber.
Sonntag 12.10. ich hab keine Ahnung was da abging
An dem Sonntag war ich auf einen kurzen Trödelspaziergang mit einer Freundin verabredet und dann sind wir im Park gelandet... dort waren an dem Tag alle Konzerte umsonst. Ein mal eine Disco-Band mit vier Sängerinnen in ganz furchtbar glitzernden Kleidern und... ich habe keine Ahnung was das eigentlich sein sollte.
Das war irgendwie so eine begehbare Juke-Box mit zwei Menschen (Mann und Frau) in Glitzerklamotten, Keyboard und Abba Coversongs :D Es hat mir allerdings große Freude bereitet zu sehen mit was für einer Hingabe die beiden das ganze präsentiert haben, und sollte ich dann doch vielleicht irgendwann mal heiraten, dann hätte ich die gerne auf meiner Hochzeit!
Montag 13.10. mein erster Einsatz und Peter Peter
Also ich war dann doch extrem nervös bevor ich das erste Mal Tickets kontrollieren musste. Ich kannte ja niemanden meiner Mitkontrollierer wirklich, ich hatte auch Angst, dass ich das Kontrolliergerät nicht verstehen würde bzw. die französischen Erklärungen, und zu dem dass mich irgendwer noch etwas fragen würde.
Natürlich lief alles super gut, alle waren nett, und bis auf das Leute mir viel zu schnell ihre Ticketnummern diktiert haben, hatte ich auch sprachlich kaum Probleme.
Weil die Musik an diesem Abend leider nicht so gut war bin ich dann aber auch relativ schnell abgehauen, als ich gehen durfte.
Dienstag 14.10. meine Kollegin Jeannette, Honolulu, Encore, Salut C'est Cool, Fearless Ninja
An diesem Abend kam ich im Magic Mirrors zum Einsatz: das ist eine echt coole Location, das ganze war nämlich wohl wirklich mal irgendwann Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts als Spiegelkabinett im Einsatz und ist im unverkennbaren Art Nouveau Stil von Nancy gestaltet.
Bitte, Danke, Gern Geschehen! Dabei konnte sich das Publikum auch mal zum Tanzen überreden lassen und ich habe meinem Kollegen versucht klar zu machen, dass man dabei auch keinen Schritten folgen muss sondern sich vor allem gehen lassen muss!
Danach Lee Fields... was soll ich sagen? Ich bin komplett ausgerastet, denn das was Elektro Deluxe noch an Gefühl und Soul fehlt, das hat er mit gebracht - die ein oder andere "Testify"-Hand kam zum Einsatz. Und der Mann hat auch die freshesten Tanz-Moves am Start!
Samstag 18.10. letzter Einsatz, aber der hatte es in sich
Mein letzter Einsatz begann erst um 00.00 Uhr im Magic Mirrors. Das heißt, dass alle Leute die da waren EXTREMST angetrunken/betrunken waren. Das hieß die wollten alle diskutieren (Warum soll ich denn noch zur Kasse gehen, wenn ich doch schon vor der Tür stehe?), stressen, oder sonst irgendeinen Scheiß machen. Ich weiß nicht wie oft ich an diesem Abend "Toute sortie est definitive" gesagt habe, oder erklären musste wo die Toilette ist. Um halb 4 durfte ich dann endlich gehen...
Insgesamt hatte ich also sehr viel Spaß, eine ganze Tonne Sachen erlebt, viele Leute kennen gelernt, und jetzt bin ich erstmal schön krank.
Merci beaucoup à l'equipe de Nancy Jazz Pulsations!
Alle Bilder (bis auf zwei haha) via Pixels et Pulsations
Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe Tickets zu kontrollieren! Und auch wenn ich zuerst dachte, dass das wirklich dann auch so besser ist wegen meiner fehlenden französisch Kenntnisse blablabla... dann ist mir aufgefallen, dass mir da ja Leute begegnen, die keine Ahnung haben, dass sie bitte mal langsam reden müssen und dann muss es auch noch schnell gehen... AHHHH! Aber insgesamt lief es echt gut und ich war auch erst am letzten Abend gegen 3.30 Uhr bei meinem üblichen "Halt die Fresse, du Hurensohn!" ABER das hat dann ja auch keiner verstanden!
Also hier mal meine Highlights des NJPs:
Mittwoch - 08.10. Gregory Porter
Erstmal: wenn in Frankreich auf dem Ticket 20.30 Uhr steht ist damit wohl auch Beginn 20.30 Uhr gemeint. Ich war also so gesehn um 20.33 Uhr tatsächlich zu spät und hab den Anfang verpasst. "Zum Glück" "nur" die Band ohne Gregory Porter, trotzdem schade.
Das Konzert fand in einer wunderschönen Halle statt - ich hatte mir schon immer mal gewünscht zu einem Konzert in einer so schönen Location gehen zu können. Einziges Manko: alles Sitzplätze.
Und ich musste dann leider auch feststellen, dass die Franzosen (zumindest hier in der Ecke) nicht so die Spaßkanonen sind, die übelst abgehen. Natürlich war das Publikum eher älter, aber da kam echt so gut wie gar keine Regung, kein Zwischendurchgejubel - und das trotz des krassesten Saxophonisten ever- , kein Zwischenapplaus.
Gregory Porter hat das aber ziemlich gut wett gemacht. Die Stimme dieses Mannes ist einfach die Decke mit der ich mich Nachts zu decken möchte! Live auch einfach unschlagbar, jeder Ton saß, so schöne Versionen seiner Songs, alle Songs, die ich hören wollte (ok, außer "Time Is Ticking"), viel gute Saxophon-Impros, einfach haaaaaaaaaaach....
Nach gut 2 Stunden war das Konzert dann vorbei und es kam mir irgendwie nur vor wie 5 Minuten.
Freitag - 10.10. Tarrus Riley, Omar Perry, Anthony B
Das war tatsächlich das erste Konzert auf dem ich GANZ alleine war. Das hat in diesem Fall aber zu 100% nichts ausgemacht, weil die Stimmung von vorne bis hinten großartig und extrem high war.
Zwischen den Konzerten waren wegen der wirklich großartigen Organisation auch nur kurze bis gar keine Pausen, so dass es auch nur kurz zum dummen auf's Handy starren kam.
Omar Perry war wie zu erwarten ziemlich krass und wild und emmm high?
Tarrus Riley hat einfach jeden, jeden, jeden seiner Hits gespielt und das ohne wirkliche Pause! Hier muss ich auch noch mal Props an die überragende Band geben... mit so einer Passion und Lebensfreude habe ich wirklich selten wen spielen sehen.
Als Anthony B dann auf die Bühne kam war eh der ganze Saal mit Liebe erfüllt und ist einfach nur noch unendlich abgegangen- genau so wie der gute Herr selber.
Sonntag 12.10. ich hab keine Ahnung was da abging
An dem Sonntag war ich auf einen kurzen Trödelspaziergang mit einer Freundin verabredet und dann sind wir im Park gelandet... dort waren an dem Tag alle Konzerte umsonst. Ein mal eine Disco-Band mit vier Sängerinnen in ganz furchtbar glitzernden Kleidern und... ich habe keine Ahnung was das eigentlich sein sollte.
Das war irgendwie so eine begehbare Juke-Box mit zwei Menschen (Mann und Frau) in Glitzerklamotten, Keyboard und Abba Coversongs :D Es hat mir allerdings große Freude bereitet zu sehen mit was für einer Hingabe die beiden das ganze präsentiert haben, und sollte ich dann doch vielleicht irgendwann mal heiraten, dann hätte ich die gerne auf meiner Hochzeit!
Ich habe diese wunderbare Video gefunden :)
Montag 13.10. mein erster Einsatz und Peter Peter
Also ich war dann doch extrem nervös bevor ich das erste Mal Tickets kontrollieren musste. Ich kannte ja niemanden meiner Mitkontrollierer wirklich, ich hatte auch Angst, dass ich das Kontrolliergerät nicht verstehen würde bzw. die französischen Erklärungen, und zu dem dass mich irgendwer noch etwas fragen würde.
Natürlich lief alles super gut, alle waren nett, und bis auf das Leute mir viel zu schnell ihre Ticketnummern diktiert haben, hatte ich auch sprachlich kaum Probleme.
Weil die Musik an diesem Abend leider nicht so gut war bin ich dann aber auch relativ schnell abgehauen, als ich gehen durfte.
Dienstag 14.10. meine Kollegin Jeannette, Honolulu, Encore, Salut C'est Cool, Fearless Ninja
An diesem Abend kam ich im Magic Mirrors zum Einsatz: das ist eine echt coole Location, das ganze war nämlich wohl wirklich mal irgendwann Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts als Spiegelkabinett im Einsatz und ist im unverkennbaren Art Nouveau Stil von Nancy gestaltet.
Ich hatte das Vergnügen bei einer Elektro-House-Techno-Schranz-Emo-Party Tickets zu kontrollieren. YAY - nicht!
Meine Kollegin Jeannette, die mit mir das ganze bis 1 Uhr durchstehen musste, ist ca. 50 Jahre alt, hat nen leichten Schaden und wohl nicht ganz verstanden, dass sie langsam mit mir reden muss - oder es einfach ignoriert. Ich hatte trotzdem eine ganze Menge Spaß mit ihr - wir haben gemeinsam Aerobik-Übungen zu der Musik gemacht oder uns über die extrem bescheuerten Leute amüsiert.
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| Das meine ich mit bescheuert... |
Mittwoch 15.10. Buddy Ceremony, Stress, Plaza Francia
Ich hatte ja im MM-Post schon erwähnt, dass dieser Abend etwas stressig war. Zuerst hatte ich eine Veranstaltung von der Uni in der historischen Stadthalle zu der ich bitte fancy dressed kommen sollte. Das hieß dann, dass ich danach nicht direkt zum Festival konnte, weil mit Pfennigabsätzen durch den Matsch wäre etwas unangenehm gewesen.
Als ich dann also beim Festival ankam... war nichts los. Der Großteil der Leute ist wohl tatsächlich schon zum Anfang gekommen. Also wurde ich erstmal Essen geschickt. Dann habe ich eine halbe Stunde Karten kontrolliert, da wurde mir quasi befohlen das Konzert ein wenig zu gucken und dann abzuhauen.
An diesem Abend habe ich mir dann also (kurz) Plaza Francia angeschaut, eine französisch-argentinische-schweizerische Band die stark durch Tango beeinflusst ist mit der großen Catherine Ringer als Front-Frau (und zudem noch ein atemberaubendes Bühnenbild).
![]() |
| Dieser Sternenhimmel :) |
Donnerstag 16.10. Robert Glasper Experiment (und Guillaume Perret & Electric Epic)
Endlich wieder ohne Pflichten auf einem Konzert, in einer Location, die ich noch nicht kannte, wieder allein, mit großer Vorfreude.
Ich war extra so zum Konzert gekommen, dass ich mir die erste Band nicht komplett anhören "musste", da ich das zuvor schon online ausgecheckt hatte und mir das echt zu krass war (hier macht euch euer eigenes Bild).
Ich hatte mir also gerade schön noch ne Cola geholt und wollte dann in die Halle gehen... als ... mir der Herr Glasper höchst persönlich entgegen kam. Ich habe natürlich die Chance genutzt ihn anzulabern um ein Foto zu machen. Wir haben dann noch etwas gelabert und wurde dann dazu eingeladen später noch mit der Band was trinken zu gehen - wirklich sehr nette Menschen, die man auch mal gut verarschen kann (habe später noch auf Wunsch des Herrn Grammy-Gewinner die deutsche Nationalhymne gesungen, weil er die wohl so gerne mag #onlyinfrance).
Das Konzert selber war natürlich auch großartig, obwohl leider nicht "Ah yeah" angestimmt wurde - hätte dies vielleicht noch reklamieren sollen. Auch hier hat sich außerdem wieder gezeigt, dass das Publikum echt low unterwegs ist. Neben mir sind vielleicht noch 10 andere Leute richtig abgegangen. Ich muss hier glaub ich mal ein ernstes Wörtchen mit den Leuten reden, und zwar dass man auch ohne Aufforderung des Künstlers sich bewegen oder einen Laut abgeben darf.
Später waren wir dann noch gemeinsam bei Dengue Dengue Dengue im Magic Mirrors, was aber merklich uns allen leicht zu elektronisch war - aber egal, Getränke umsonst und viele lustige Leute kennen gelernt.
Freitag 17.10. Electro Deluxe, Lee Fields und den Franzosen das Tanzen beibringen
Freitag hat also wieder die Pflicht gerufen, aber ich hatte vorher schon angemeldet, dass ich gerne Lee Fields sehen wollen würde.
Cooler Weise waren wir mal wieder komplett überbesetzt und die meisten Leute kamen schon zur ersten Band, so dass mich irgendwann einer meiner Kollegen gefragt hat, ob ich mir das nicht mal angucken wollen würde. Ich habe sofort zugestimmt, weil sich das schon von weitem EXTREM gut angehört hat und ich wurde nicht enttäuscht! Eine wirklich gute französisch/amerikanische Nu Jazz/Soul Band, die man mal auschecken sollte:
Danach Lee Fields... was soll ich sagen? Ich bin komplett ausgerastet, denn das was Elektro Deluxe noch an Gefühl und Soul fehlt, das hat er mit gebracht - die ein oder andere "Testify"-Hand kam zum Einsatz. Und der Mann hat auch die freshesten Tanz-Moves am Start!
Samstag 18.10. letzter Einsatz, aber der hatte es in sich
Mein letzter Einsatz begann erst um 00.00 Uhr im Magic Mirrors. Das heißt, dass alle Leute die da waren EXTREMST angetrunken/betrunken waren. Das hieß die wollten alle diskutieren (Warum soll ich denn noch zur Kasse gehen, wenn ich doch schon vor der Tür stehe?), stressen, oder sonst irgendeinen Scheiß machen. Ich weiß nicht wie oft ich an diesem Abend "Toute sortie est definitive" gesagt habe, oder erklären musste wo die Toilette ist. Um halb 4 durfte ich dann endlich gehen...
Insgesamt hatte ich also sehr viel Spaß, eine ganze Tonne Sachen erlebt, viele Leute kennen gelernt, und jetzt bin ich erstmal schön krank.
Merci beaucoup à l'equipe de Nancy Jazz Pulsations!
Alle Bilder (bis auf zwei haha) via Pixels et Pulsations
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Montag, 20. Oktober 2014
MM: Louder
Heute mal wieder nur ein kurzer Eintrag, aber dafür einer der mal wieder mein Leben gerade beschreibt.
Ich habe es nämlich geschafft mir die 100. Gastritis zu holen, weil ich einfach immer so extrem busy bin - und es liegt sicher auch an dem gesteigerten Alkohol-Konsum in den letzten Wochen. Insgesamt fühlt es sich so an, als würde ich permanent auf drei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
Bestes Beispiel letzte Woche Mittwoch:
16.45 - Ankunft zu Hause, bemerke dass kein Klopapier mehr da ist.
16.50 - Ab in den Supermarkt
17.05 - wieder zu Hause und fange an mich umzuziehen und zu stylen um um Punkt 6 (no mexican time) im Rathaus zur Buddy Ceremony zu sein.
17.55 - Sprint in hohen Schuhen und engem Kleid zum Rathaus
18.02 - Ankunft Rathaus und bemerken, dass zumindest deutsche Zeit (Ankunft 17.58) nicht nötig gewesen wäre, sondern frz. Zeit (Ankunft 18.10) auch okay gewesen wäre
20.00 - Sprint in hohen Schuhen zurück nach Hause
20.10 - Ankunft in der Wohnung, fixes Umziehen
20.20 - Abflug Richtung Nancy Jazz Pulsations
20.30 - Ankunft Nancy Jazz Pulsations
20.35 - bereit für die Ticketkontrolle
22.00 - Konzert gucken
23.00- Abflug nach Hause
23.15 - zu Aufgedreht um schlafen zu gehen
Dazu passend:
Katy B - Louder - Official Music Video von marcusfox100
Ich habe es nämlich geschafft mir die 100. Gastritis zu holen, weil ich einfach immer so extrem busy bin - und es liegt sicher auch an dem gesteigerten Alkohol-Konsum in den letzten Wochen. Insgesamt fühlt es sich so an, als würde ich permanent auf drei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
Bestes Beispiel letzte Woche Mittwoch:
16.45 - Ankunft zu Hause, bemerke dass kein Klopapier mehr da ist.
16.50 - Ab in den Supermarkt
17.05 - wieder zu Hause und fange an mich umzuziehen und zu stylen um um Punkt 6 (no mexican time) im Rathaus zur Buddy Ceremony zu sein.
17.55 - Sprint in hohen Schuhen und engem Kleid zum Rathaus
18.02 - Ankunft Rathaus und bemerken, dass zumindest deutsche Zeit (Ankunft 17.58) nicht nötig gewesen wäre, sondern frz. Zeit (Ankunft 18.10) auch okay gewesen wäre
20.00 - Sprint in hohen Schuhen zurück nach Hause
20.10 - Ankunft in der Wohnung, fixes Umziehen
20.20 - Abflug Richtung Nancy Jazz Pulsations
20.30 - Ankunft Nancy Jazz Pulsations
20.35 - bereit für die Ticketkontrolle
22.00 - Konzert gucken
23.00- Abflug nach Hause
23.15 - zu Aufgedreht um schlafen zu gehen
Dazu passend:
Katy B - Louder - Official Music Video von marcusfox100
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