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Sonntag, 12. Juli 2015

The Fat Child and ... Papita

Ok since the last time I posted something a lot of things have happened... I got a new job (which I really didn't expect any more haha) and moved to the beautiful Mainz because of it. Now I am here since 1 week and pretty overwhelmed by all these new impressions (new work, new people, new city) but in a positive way.

During the time at my parents' I definitely ate too much: not a lot to do and my mom's wonderful cooking skills made me a liiiiiittle fat.
Therefore, I am trying to eat a bit more healthy again and am cutting chocolate (mostly) out of my life. No wonder that I am totally craving one of the most delicious things that I've eaten during the last few months...

Papita!!!


Lucky me got to taste those little badboys while staying in beautiful Croatia. Salty dough, caramel, chocolate and Smarties: it might sound too sweet for some but believe me it's heaven.
The best thing for me about it is that is Turkish and I still have my hopes up that I might find it in Germany (does anyone know a Turkish supermarket in Mainz? lol).
If you ever see this in store then GO BUY IT AND BE HAPPY.

Montag, 23. Februar 2015

Das dicke Kind und ... die Palmera de chocolate

So ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen, und eigentlich ist heute der Tag für Musik (wenn ich mich ganz inspiriert fühle kommt heute auch noch Musik), und eigentlich hat der Arzt gesagt ich soll meine Augen schonen und nicht so viel auf Bildschirme starren (zum Augenarzt zu gehen scheint dieses Jahr mein neuer Lieblingssport zu sein, weil die ja auch so nett und verständlich sind in Frankreich), und eigentlich sollte ich auch lernen, oder an meiner Thesis schreiben, ABER ich gebe mal wieder weniger als gar keinen Fick und schreibe hier über die schönen Dinge des Leben, wie zum Beispiel Essen.

Leicht inspiriert durch die Snack-Checks der wunderbaren Piepmatz (bitte mal auschecken, sehr viele extrem dope und obskure Futtereien dabei) und dadurch, dass ich ja selber ein kleiner Food-Fan bin uuuund ich in letzter Zeit jetzt schon ein paar Sachen gegessen habe, ohne die ich eigentlich nicht mehr Leben möchte, dachte ich, es wäre an der Zeit auch mal meine Futter-Tips abzugeben.

Alors...
Letzte Woche war ich in Madrid und habe eine Kommilitonin aus Düsseldorf dort besucht (ja ja dieser Jet-Set Lifestyle). Sie hat mir von Sekunde 1 meiner Ankunft an von diesen spanischen Schweinohren, "Palmeras", vorgeschwärmt. Jetzt bin ich in Deutschland eigentlich nicht die Person, die jede Woche in die Bäckerei rennt und ein Schweineohr kauft, aber da die Gute meine Speisevorlieben kennt, habe ich ihr da mal vertraut.
Am nächsten Tag sind wir nach ein einer 3-stündigen Stadtführung (Plaza Mayor, 11h, sucht nach Sebastian Savaarda - oder so ähnlich-, lohnt sich!!!) zu dieser Bäckerei Namens Celicioso.
Erster erfreulicher Fakt: die backen gluten-frei, d.h. ich wusste mein Krüppelmagen hätte auch nichts zu mäckern. In dem Laden gibt es echt die geilsten Sachen, ich wollte am liebsten alles kaufen, aber wir waren ja wegen der ominösen Palmera da.
Zweiter erfreulicher Fakt: die Palmera war über und über mit Zartbitterschokolade glasiert- ich spreche hier von bis zu 1cm Schokoüberzug. Mein Herz hat bei dem Anblick sofort höher geschlagen.

So sieht das gute Teil aus ... ich weiß nicht unbedingt so super ansprechend, aber der Geschmack ist BOMBE!

Und so sieht ein glückliches, vom Winde verwehtes, dickes Kind beim Reinbeißen in diesen Schokotraum aus.

Was mir besonders zugesagt hat, war, dass, wahrscheinlich durch das gluten-freie Mehl, das Ganze nicht so super Blätterteig-mäßig war, weil ich nämlich nicht so der Blätterteigfan bin (ist natürlich geil, wenn man im Land lebt, in dem Croissants erfunden wurden).

Also falls ihr in Madrid sein solltet (demnächst oder so), geht dahin, kauft eine Palmera, werdet glücklich!


Mittwoch, 13. August 2014

Burger-Check Pt. 6

Also ganz still und heimlich hat hier in Düsseldorf einfach noch ein Burger-Laden aufgemacht - mir ist es wahrscheinlich wegen des turbulenten Semesters gar nicht aufgefallen. Natürlich ist es Ehrensache, dass ich vor meiner Abreise auch den noch abchecke - und es tut mir jetzt schon mal Leid, dass ich da jetzt Zeitmäßig nicht auf alle Rücksicht nehmen konnte, die mit wollten (mir läuft doch die Zeit davon).

Also auf geht's!

Ahhh wie schön dekorativ dieses Halteverbotsschild da steht!

Das "Ambiente":
Da ich meine beiden Begleiterinnen mal kurzerhand in die falsche Richtung geschickt hatte, konnte ich mir beim Warten schon mal einen ersten Eindruck von Außen verschaffen. Und der erste Eindruck war: Wow, das ist ein Riesenladen! Und sehr durchgestylt noch dazu. Aber wer will auf so Sofa-Hocker-Dingern denn was essen?
Der Eindruck beim reingehen war dann irgendwie: Vapiano nur mit einem anderem Farbkonzept. Die Bar, die Tische, die Deko... alles schon ähnlich.
Am Anfang lief gute Musik - Gregory Porter und Joy Denalane unter anderem :) - , später ging es immer mehr in die Richtung Chill Out House.
Etwas nervig war, dass während wir da waren mit dem Licht rumexperimentiert wurde, so dass wir dann auch mal kurz im Halbdunkeln saßen. Nicht nur, dass der Laden jetzt schon etwas länger auf hat und man eigentlich mittlerweile wissen sollte, wie viele Lampen man an machen möchte, sondern könnte man so etwas ja außerhalb der Öffnungszeiten testen.






Das Konzept:
Ähnlich wie bei Vapiano gibt es hier diese Chip-Karten, mit denen man an der Theke bestellt und nachher bezahlt. Angenehmer Unterschied: man sucht sich zuerst einen Tisch aus, nennt bei der Bestellung die Tischnummer und kriegt Essen und Getränke an den Tisch gebracht.
Zusätzlich können alle Saucen, wie auch der Pfeffermix gekauft werden.
Außerdem: einen Plus-Punkt für die Feuchttücher!



Das Personal:
Es ist schwer das Personal jetzt großartig zu bewerten. Alle waren nett, uns wurde das Konzept direkt erklärt, es wurde immer nachgefragt ob alles gut ist. Schlicht und einfach, nett und zuvorkommend.

Das Essen:
Meiner Meinung nach gibt es dort eine wirklich gute Auswahl an Speisen. Neben Burgern gibt es auch Würstchen, Lamm-Filet, Spare-Ribs oder Hummer (!!!) und viele leckere Salate und Beilagen.
Außerdem gibt es auch verschiedenste Lemonaden und andere Getränke und auch für den süßen Zahn ist gesorgt (da geht's wieder im Vapiano Style an eine eigene Theke).
(Deshalb wohl auch der Name "Burgers & Friends", Larissa, du dumme Nuss.)
Die Burger sind in 4 Preiskategorien eingeteilt:


Dazu kann man auf jeden Burger noch "Extras" bestellen und verschiedene Saucen dazu. Neben Pommes gibt es als Beilagen z.B. auch Mini-Caesar-Salate oder Ofen-Kartoffeln.
Ich habe mich ausnahmsweise mal nicht für den klassischen Cheese-Burger entschieden, sondern für den Aussie-Burger, weil der eigentlich alles vereint, was ich geil finde: Cheddar, Spiegelei, Rote Bete (bin seit längerem ein richtiger Rote Bete-Junkie!).

Mein Aussie Burger

Lisas BBQ Burger
Also bevor ich etwas zum Geschmack sage: Das ganze hätte wärmer sein können. Und es ist mir irgendwie unverständlich warum: wir waren 3 der wenigen Gäste und konnten wegen der offenen Küche beobachten, dass das Küchenpersonal das Timing null beachtet hat, weil die sich sehr angeregt unterhalten haben. Gerade wenn so wenige Gäste da sind, darf so etwas (meiner Meinung nach) nicht passieren, und ich frage mich ernsthaft, wie die das machen wollen, wenn dieser Riesenladen mal voll ist.
So.
Ansonsten fand ich es echt Schmackofatzig - vor allem die Kombi mit diesem Rote Bete Chutney und Laura hatte auch noch Estragon-Mayo - mmmmhh. Die Pommes waren dafür mal wieder eher öhh... und die Portion eigentlich auch ein Witz (auch wenn im Vergleich zum Rest mit 2,50€ recht günstig).

Burgerpunkte*:





Auch wenn ich den Burger insgesamt lecker fand, wieder kommt er nicht an so wirklich an so manch anderen ran. Das mit der Temperatur hat mich dabei wohl am meisten gestört.


*erfunden von Burger-Connaisseur Roman H.