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Mittwoch, 13. August 2014

Burger-Check Pt. 6

Also ganz still und heimlich hat hier in Düsseldorf einfach noch ein Burger-Laden aufgemacht - mir ist es wahrscheinlich wegen des turbulenten Semesters gar nicht aufgefallen. Natürlich ist es Ehrensache, dass ich vor meiner Abreise auch den noch abchecke - und es tut mir jetzt schon mal Leid, dass ich da jetzt Zeitmäßig nicht auf alle Rücksicht nehmen konnte, die mit wollten (mir läuft doch die Zeit davon).

Also auf geht's!

Ahhh wie schön dekorativ dieses Halteverbotsschild da steht!

Das "Ambiente":
Da ich meine beiden Begleiterinnen mal kurzerhand in die falsche Richtung geschickt hatte, konnte ich mir beim Warten schon mal einen ersten Eindruck von Außen verschaffen. Und der erste Eindruck war: Wow, das ist ein Riesenladen! Und sehr durchgestylt noch dazu. Aber wer will auf so Sofa-Hocker-Dingern denn was essen?
Der Eindruck beim reingehen war dann irgendwie: Vapiano nur mit einem anderem Farbkonzept. Die Bar, die Tische, die Deko... alles schon ähnlich.
Am Anfang lief gute Musik - Gregory Porter und Joy Denalane unter anderem :) - , später ging es immer mehr in die Richtung Chill Out House.
Etwas nervig war, dass während wir da waren mit dem Licht rumexperimentiert wurde, so dass wir dann auch mal kurz im Halbdunkeln saßen. Nicht nur, dass der Laden jetzt schon etwas länger auf hat und man eigentlich mittlerweile wissen sollte, wie viele Lampen man an machen möchte, sondern könnte man so etwas ja außerhalb der Öffnungszeiten testen.






Das Konzept:
Ähnlich wie bei Vapiano gibt es hier diese Chip-Karten, mit denen man an der Theke bestellt und nachher bezahlt. Angenehmer Unterschied: man sucht sich zuerst einen Tisch aus, nennt bei der Bestellung die Tischnummer und kriegt Essen und Getränke an den Tisch gebracht.
Zusätzlich können alle Saucen, wie auch der Pfeffermix gekauft werden.
Außerdem: einen Plus-Punkt für die Feuchttücher!



Das Personal:
Es ist schwer das Personal jetzt großartig zu bewerten. Alle waren nett, uns wurde das Konzept direkt erklärt, es wurde immer nachgefragt ob alles gut ist. Schlicht und einfach, nett und zuvorkommend.

Das Essen:
Meiner Meinung nach gibt es dort eine wirklich gute Auswahl an Speisen. Neben Burgern gibt es auch Würstchen, Lamm-Filet, Spare-Ribs oder Hummer (!!!) und viele leckere Salate und Beilagen.
Außerdem gibt es auch verschiedenste Lemonaden und andere Getränke und auch für den süßen Zahn ist gesorgt (da geht's wieder im Vapiano Style an eine eigene Theke).
(Deshalb wohl auch der Name "Burgers & Friends", Larissa, du dumme Nuss.)
Die Burger sind in 4 Preiskategorien eingeteilt:


Dazu kann man auf jeden Burger noch "Extras" bestellen und verschiedene Saucen dazu. Neben Pommes gibt es als Beilagen z.B. auch Mini-Caesar-Salate oder Ofen-Kartoffeln.
Ich habe mich ausnahmsweise mal nicht für den klassischen Cheese-Burger entschieden, sondern für den Aussie-Burger, weil der eigentlich alles vereint, was ich geil finde: Cheddar, Spiegelei, Rote Bete (bin seit längerem ein richtiger Rote Bete-Junkie!).

Mein Aussie Burger

Lisas BBQ Burger
Also bevor ich etwas zum Geschmack sage: Das ganze hätte wärmer sein können. Und es ist mir irgendwie unverständlich warum: wir waren 3 der wenigen Gäste und konnten wegen der offenen Küche beobachten, dass das Küchenpersonal das Timing null beachtet hat, weil die sich sehr angeregt unterhalten haben. Gerade wenn so wenige Gäste da sind, darf so etwas (meiner Meinung nach) nicht passieren, und ich frage mich ernsthaft, wie die das machen wollen, wenn dieser Riesenladen mal voll ist.
So.
Ansonsten fand ich es echt Schmackofatzig - vor allem die Kombi mit diesem Rote Bete Chutney und Laura hatte auch noch Estragon-Mayo - mmmmhh. Die Pommes waren dafür mal wieder eher öhh... und die Portion eigentlich auch ein Witz (auch wenn im Vergleich zum Rest mit 2,50€ recht günstig).

Burgerpunkte*:





Auch wenn ich den Burger insgesamt lecker fand, wieder kommt er nicht an so wirklich an so manch anderen ran. Das mit der Temperatur hat mich dabei wohl am meisten gestört.


*erfunden von Burger-Connaisseur Roman H.




Sonntag, 20. Juli 2014

"You are so beautiful" und "The world is yours"

Letztes Wochenende hatte ich das Vergnügen zwei meiner liebsten Musiker live zu sehen:
Max Herre (zum ersten Mal)
Nas (alle guten Dinge sind drei)

Im folgenden meine Eindrücke...

Max Herre

Durch meinen guten Freund Roman - und seine Connections zu Fritz Kola - bin ich an Gästelisten-Plätze für das Open Source Festival hier in Düsseldorf, nur unweit von meiner Bude entfernt, gekommen. Ich hatte ihn wochenlang genervt, ob das jetzt klappt, ob er was gehört hätte, ob er noch mal nachfragen könnte, WEIL ich natürlich nicht unbedingt den vollen Preis zahlen wollte nur um Abends zum Auftritt von Max Herre zu gehen - und weil ich Max Herre sehen wollte.

Der Tag kam endlich, es war angenehm warm und ich war erstmal wirklich total geflasht von der Location. Mitten im Grafenberger Wald auf der Galopp-Rennbahn - ich war natürlich noch nie da, warum auch? Es gab ein paar Promo-Stände, wo man aktiv werden, an lustigen Gewinnspielen teilnehmen oder schöne Erinnerungsfotos schießen konnte. Außerdem war da der Stand von Vintage Kollektiv, wo ich mir prompt ein schönes Blümchen Kleid gekauft habe und Lisa sich ein funky Hemd, das Will Smith in seiner besten Zeit sicher auch viel Freude bereitet hätte.

So nun aber zum Konzert. Erst mal richtig nice: Das Bühnenbild war wirklich dem vom MTV Unplugged nachempfunden.
Wie man auf dem Bild sehen kann, standen wir auch echt recht weit vorne :)
Dann kamen Max und das Kahedi Orchester (mit AFROB!!!) auf die Bühne und es war von der ersten Sekunde an magisch. 



Meine erste Feststellung war: Max Herre sieht in echt tatsächlich noch ein wenig besser aus, als auf Bildern oder im TV.
Meine zweite Feststellung: keine andere Frau außer Joy Denalane könnte ihm gerecht werden (umgekehrt genauso).
Meine dritte Feststellung: "Rap ist" ist ohne Megaloh echt nur halb so schön - da kann auch der überragende Part von Afrob nichts dran ändern - Schade, dass das Splash dazwischen gekommen ist- und Fetsum ersetzt nun mal keinen Aloe Blacc oder Gregory Porter.
Insgesamt war das Konzert einfach Gänsehaut pur. Ich habe keinen Song vermisst und an der ein oder anderen Stelle ein Tränchen verdrückt. Ich werde es wohl unter meinen persönlichen Konzert Highlights vermerken, live gesehen zu haben wie Max Herre zusammen mit Joy Denalane "Mit dir" performt.

Einziger wirklicher Wermutstropfen des Konzerts: 
Als Max zusammen mit Grace (was für eine wunderbare und wunderschöne Sängerin) den Song Berlin - Tel-Aviv performt hat, zeigte sich wieder die hässliche Fratze unserer Menschheit. Der Song ist ja so schon sehr emotional (checkt ihn mal hier aus - ich musste die ersten Male IMMER weinen) und vor dem Hintergrund der Dinge die aktuell wieder in Palästina/Israel passieren ist es wirklich noch krasser. Neben uns stand ein Kerl mit einer Palästina Flagge, die er während des ganzen Songs natürlich hoch hielt. Max Herre ist auch darauf eingegangen. Hinter uns kam dann leider von einem Mädel der Kommentar "Ihh ein Palästinenser!"... solche Leute haben doch einfach nichts verstanden - weder das was auf der Bühne dargeboten wurde noch was Krieg und Hass eigentlich bedeuten.


Nas

Es gibt ja Leute, die finden es seltsam, dass ich immer und immer und immer wieder zu einem Konzert von Nas gehen würde. Ich mein, klar, ich habe ihn schon gesehen, aber ich wurde beim ersten Mal nicht enttäuscht, beim zweiten Mal nicht enttäuscht und, was soll ich sagen, beim dritten Mal wurde ich jetzt auch nicht enttäuscht. Viel mehr noch: es lässt sich eine deutliche Steigerung erkennen! 
Das Konzert war in der Essigfabrik, Köln. Ich verbinde mit dieser Location jetzt mittlerweile einige schöne Erinnerungen, aber mich fasziniert immer wieder wie wenig Feingefühl der Veranstalter Out4Fame bei der Planung hat:

Vor dem Konzert legte wie immer DJ O-Sun auf. Der Kerl spielt wirklich jedes Mal das gleiche Set (ich habe ihn das erste mal 2008 auflegen sehen!) - es gibt immer kleine Veränderungen, mittlerweile spielt er natürlich auch so etwas wie N***as in Paris, aber insgesamt ist es immer ein Best Of HipHop-Schlager (der Typ vor uns nannte es so und mir gefällt diese Umschreibung).
Danach lassen die immer Musik laufen... und zwar wirklich immer richtig beschissene... diesmal haben sie sich für Trap entschieden. Trap. Das macht natürlich Sinn vor einem Nas Konzert. Vor allem vor einem Konzert der 20 Years Illmatic Tour. Es waren also so gesehen NUR Trap-Hörer da. Alle haben sich total gefreut.

Aber dann ging es los und... ich bin einfach direkt komplett ausgerastet. Zuerst hat er alle Songs von Illmatic gespielt und dabei war es schon echt überragend wie stimmgewaltig alle die Songs mit gerappt haben und wie sehr Nas sich einfach genau wie auf den Aufnahmen anhört. Und auch cool, dass die Samples - wie etwa auf Elmatic - auch mitgespielt wurden.
Danach gab es ein kleines Best Of - Nastradamus, Hate Me Now, The Message, I Can, Made You Look, Stillmatic Intro, One Mic, Nas Is Like, If I Ruled The World, Street Dreams, You're The Man, Get Down, Accident Murderers, Stay... Und bei jedem einzelnen Song ist das Publikum total mitgegangen. Das hatte ich glaube ich noch nie bei irgendeinem Konzert, dass ich so sehr das Gefühl hatte, dass alle das selbe so stark gefeiert haben.

Irgendwann sah ich hinten auf der  Bühne ein bekanntes Gesicht: Fashawn (wurde ja gerade erst auf Nas neuem Label Mass Appeal gesignt). Und der Gute konnte von Nas auch überzeugt werden mal kurz acapalla ein paar Rhymes zu kicken :) Ich bin sehr gespannt auf sein neues Album (und hoffe wirklich sehr, dass man nichts von seiner guten Freundschaft mit Wiz Khalifa merkt).

Insgesamt war dieses Konzert eine der positivsten Erfahrungen der letzten Wochen und ich bin sehr glücklich da gewesen zu sein... auch wenn ich nachher todkrank war :D Das war es wert!

Samstag, 30. November 2013

Hallelujah! J'ai tant besoin de toi!

Um hier erste Befürchtungen wegzuräumen: Nein, dieser Post ist nicht auf "Franzchöchich?!?", ich dachte nur es wäre angemessen wenigstens ein bisschen auf der Muttersprache des Künstlers zu schreiben… also Check - erledigt.

Zuerst muss ich sagen, dass ich Ben L'Oncle Soul zwar immer mochte und auch immer fand, dass er ein guter Musiker ist, aber so richtig überzeugt hatte er mich bis dato nicht.
Daher war es auch eher Zufall, dass ich jetzt tatsächlich zu diesem Konzert gegangen bin.
Es war eines schönen Sonntags als ich an dem Veranstaltungsplakat vorbei gekommen bin und dachte "Ach, geil, Ben L'Oncle Soul in Düsseldorf, und dann auch noch im Zakk - könnte man sich mal geben". Also schnell das Plakat abfotografiert und an Lisa geschickt - die war natürlich sofort dabei.



Seit dem Konzert gestern bin ich jetzt wohl Über-Fan!

Was macht ein gutes Konzert aus? Für mich, dass ich ohne den Einsatz von berauschenden Mitteln in eine völlig eigene Welt abtauche, wo ich dann auch erst mal noch für ein paar Stündchen verweile, auch wenn ich schon längst zu Hause bin.
Gestern Abend ist das auf jeden Fall genau so passiert und zwar in einem Ausmaß, dass ich bisher erst 2 mal erlebt habe:
bei Erykah Badu und bei Raashan Ahmad…
Das Konzert reiht sich also in meine, und auch Lisa's, Top 3 ein.

Woran das lag?


1. Als Voract ist ein senegalesischer Künstler namens Faada Freddy aufgetreten. Er kam mit einem Stock auf den Boden klopfend auf die Bühne und sang dann zunächst nur dazu. Nachher kamen noch seine Gitarre und eine Menge Body-Percussion zum Einsatz.
Der Mann hat einfach eine wirklich wunderschöne Stimme, wirklich gute Texte und zu dem Zeitpunkt war ich schon so von Dankbarkeit für so viel gute Musik überfüllt, dass ich es kaum fassen konnte.
Checkt hier bitte einmal das Video des guten Mannes aus:



2. Als Band hatte Ben L'Oncle Soul die Monophonics mit. Das ist eine Band aus San Francisco in deren Studio der Herr sein kommendes Album aufgenommen hat.
Und die lieben Herren gingen mal voll ab. Alles einmalige Musiker.
Später als der gute Ben und seine beiden überragenden Backround-Sänger sich eine kleine Récréation gegönnt haben, haben die Monophonics eine einzigartige Interpretation von Nancy Sinatra's "Bang Bang" abgeliefert… und ich habe es dem Sänger abgekauft, dass er erschossen auf dem Boden liegt und gerade noch mal alles an Kraft und Emotionen in diesen Song hineinsetzt, um dem Publikum davon zu berichten.
Damit ihr euch ein ungefähres Bild davon machen könnt, wie das abgegangen ist, habe ich hier mal ein anderes Video rausgesucht. Es kam im Zakk aber tatsächlich noch etwas geiler, weil die Band komplett schwarz angezogen war und der gute Kerl an den Keys rot angeleuchtet wurde… und es kam auch komplett unerwartet… uuuund er ist dabei noch mehr ausgerastet als hier.



3. Ben L'Oncle Soul hat sich wohl wirklich stark von diesem Cover-Ding abgewandt und hauptsächlich eigene Songs gespielt. Als ein paar Leute im Publikum während eines kleinen Interludes anfingen Seven Nations Army anzustimmen, reagierte er, zurecht, ziemlich genervt und sagte etwas wie "What is wrong with you? I'm talking to you about love and you are just here to party and get drunk when I am singing about sincere feelings"… Jo recht hatter! Das war ungefähr nach 1/3 des Konzerts und danach ging er noch mehr ab - sogar mit ein, zwei Tränen.
Ben L'Oncle Soul hat wirklich mit so einer unfassbaren Emotion und Kraft und Überzeugung gesungen und… es war unglaublich! Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut und musste ganz oft die Augen zu machen, damit ich nicht anfange los zu heulen. Und dass jetzt nicht, weil das nur Schnulzen waren, sondern, weil ich das so stark gefühlt habe. Einmalig…
Ich kann nicht fassen, dass ich jetzt noch bis Februar auf das neue Album warten soll, da ich mich in wirklich viele der Songs sofort verliebt habe.
Merklich beeinflusst wurden die Songs von Otis Redding(es war dann doch auch ein Cover dabei und auch eins von Bob Marley), aber es handelt sich hier nicht um eine stumpfe Kopie, sondern um eine wirklich gute Umsetzung der Inspiration.


Es gibt verrückter Weise scheinbar noch gar keine Videos der aktuellen Tour online, deshalb müsst ihr euch jetzt mit den Bildern zufrieden geben, die Lisa gemacht hat, da ich leider zu stark in meiner Welt gefangen war :D


Das Gesicht sagt alles!







Einzig negativer Beigeschmack:
Vor uns standen so 2 Ottos… der eine scheinbar so etwas wie Musik-Journalist, hatte aber offensichtlich gar keinen Plan. 
Hier ein paar Zitate:
"Ich habe ja noch nie was von diesem Ben L'Oncle Soul gehört - den gibt es ja auch irgendwie erst seit 20-12"
"So richtig Soul war das jetzt ja nicht" (Nach dem Auftritt von Faada Freddy)
"Und dann wollten die auf das Festival da so irgendwelche HipHopper holen.. hahaha.. HipHopper!"
"Ich habe gelesen, dass er Ben L'Oncle Soul heißt, weil er aussieht wie Uncle Ben" (Ah, du machst deine Recherche über Wikipedia.)
"Wie fandest du es?" - Nur ein Schulterzucken seines Begleiters.
Sein Compagnon stand die ganze Zeit schweigend und regungslos da.
Sorry, wenn ich scheinbar so etwas wie ein Musik-Journalist bin, dann habe ich doch eine Leidenschaft für Musik in mir. D.h., dass ich bei so einer Musik einfach nicht still stehen kann… das ist nach biologischen Gesetzen sicher schon gar nicht möglich.
Und warum muss ich, wenn mich das offensichtlich gar nicht interessiert, mich ganz nach vorne stellen, wenn ich zusätzlich noch so ein fettes Objektiv dabei habe, dass ich auch noch von ganz hinten so ranzoomen könnte, als würde ich ganz vorne stehen?
Freue mich schon darauf den Artikel zu googlen :D


Sonntag, 24. November 2013

Burger-Check Pt.5

Yes, vergangenen Donnerstag war es mal wieder so weit - es würde mal wieder ein neuer Laden getestet…

Beefy Burger

Bevor ich mit der Bewertung anfange, finde ich es schon irgendwie amüsant, was man da im Vorfeld schon alles über Mundpropaganda hören und zum Beispiel auch hier bei Bild.de lesen konnte.
What's Beef und Beefy Burger liegen vielleicht maximal 1 km auseinander und die Logos sind ziemlich identisch.
Und in diesem Fall muss man wirklich sagen: wie die Bild es dargestellt hat, und zwar dass What's Beef die Diebe seien, ist sicher nicht zutreffend. What's Beef fing ja bereits Anfang 2013 an damit Werbung zu machen…
Nun ja, das ganze ist meiner Meinung nach ein unnötiger Streit, und in diesem Fall gilt für mich nicht, dass auch schlechte Aufmerksamkeit zum Erfolg führen wird.
Ich persönlich hatte lange gedacht, ich würde nie zu Beefy Burger gehen, weil ich es etwas peinlich fand.

So nun aber die Bewertung, abseits von diesem Scheiß…

Das "Ambiente":
Also ich muss leider sagen, dass ich es ein wenig langweilig und uninteressant fand. Das Logo lässt ja eigentlich auf etwas modernes schließen, aber die Einrichtung ist schlicht, leicht rustikal und recht clean. Ich meinte auch direkt zu meinem Kumpel, während wir auf den Rest der Meute gewartet haben, "Irgendwie habe ich es mir anders vorgestellt". Es ist gemütlich, aber auch komplett austauschbar.
Aber seht selbst (die Bilder sind leider recht dunkel):





Das Konzept:
Hier wird man wie im Stier Royal direkt bedient. Das ist für mich nach wie vor einfach angenehmer. Man muss nicht die ganze Zeit aufpassen, dass irgendetwas summt, der Name aufgerufen wird oder eine Nummer irgendwo angezeigt wird. 

Das Personal:
Wir wurden vom Chef persönlich bedient und er ist wirklich ein total sympathischer Kerl. Ich glaube, wir haben an diesem Abend mal wieder bewiesen, dass wir total chaotische Gäste sind - wir bestellen immer schön mit Extra-Wünschen und am besten alle durcheinander-, weshalb er noch ein paar Mal zurück kommen musste, weil er sich echt unsicher war, ob er das jetzt richtig notiert hat. Ich fand das wirklich richtig gut, da es auch schon mal passiert ist, dass bei uns etwas vergessen wurde. 
Leider mussten wir dann nachher relativ lange auf unsere bestellten Saucen warten. ABER deswegen haben wir diese dann auch umsonst bekommen, genauso wie ein paar Mini-Dickmänner und Wodkas, die meine liebe Freundin Anna uns eigentlich dreist erschlichen hat. Aber selbst das wurde gelassen hingenommen. 

Das Essen:
Also neben den normalen Burgern wie Cheese- und Bacon-Burger, gibt es dort auch ein paar ausgefallenere Kreationen. Alle Burger gibt es im Menü mit Pommes und einem Coleslaw, Saucen sind extra. So ganz nebenbei: auf der Karte findet man ein paar Fehler, so steht irgendwo auch "Cola 0,2l €" - interessanter Preis. Die Getränkeauswahl war ok. Was für mich gefehlt hat, war definitiv etwas Nachtisch-mäßiges. 
Was ich super, super gut fand: ich hatte ein Laugenbrötchen :)
Und das Fleisch war auch nach meinem Geschmack. Und was sonst so auf dem Burger war auch, inklusive der leicht scharfen Tomatensauce, die scheinbar auf allen Burgern direkt auf das Brötchen geschmiert wurde. Der Burger selber war also wirklich top und braucht sich nicht vor den anderen "Beefen" in Düsseldorf (What's Beef und Beef Brothers) zu verstecken. Den Coleslaw habe ich nicht probiert, weil ich so was einfach nicht mag, aber die Pommes waren nicht so der Burner, wenn man überlegt, was man in den anderen Läden so geboten bekommt. Man kann jetzt natürlich sagen, "Die Pommes gibt es ja auch 'umsonst' dazu", aber im Vergleich habe ich z.B. bei Beef Brothers weniger bezahlt für einen genau so guten Burger, großartige Pommes, Ketchup und ein Getränk.
Preislich ist das ganze aber trotzdem ok.
Hier die Fotos:



Burgerpunkte*:
Auch wenn der Burger wirklich gut war, der Rest stimmt halt für mich nicht so. Aber allein wegen des Burgers, und wenn ihr über den unnötigen Streit mit What's Beef hinweg sehen könnt, sollte man dort mal hingehen.




*erfunden von Burger-Connaisseur Roman H.

Mittwoch, 25. September 2013

Burger-Check Pt. 4

Oooops, I did it again....

Diesmal :

Beef Brothers Düsseldorf

Insgesamt ja eine schwierige Kiste, als Kölner einen Laden in Düsseldorf aufzumachen. Ich wunder mich ja auch immer über die unfassbare Resonanz, die das Eigelstein im Hafen hat - da gibt es nur Kölsch, was soll der Quatsch? In Köln könnte sicher keine Kneipe überleben, die nur Alt verkauft, dabei schmeckt das doch so viel besser als dieses wässrige Plörre (Daddy's Girl speaking).
Aber nun zum Wesentlichen:

Das Ambiente:
Wie auch in Köln ist der Laden sehr viel "budiger" aufgezogen. Also eher wie ne Burgerbude mit Plätzen, ABER es gibt oben noch Plätze. Der Laden ist im Prinzip sehr schlicht und ohne viel Gedöns, allerdings war es Liebe auf den ersten Blick für mein HipHop-Herz, dank der Wanddeko und der Musik (es lief Nas, D.I.T.C. uvm. - zum Vergleich: bei What's Beef lief das neue Jay-Z Album und nun ja... kein Vergleich hahaha). Wir saßen oben auf der Terrasse und da ist es leider noch ziemlich kahl, uns wurde aber gesagt, dass da noch mehr kommt. Ich lasse jetzt aber einfach mal die Bilder für sich sprechen.


Wie sagte der Kerl an der Theke? - HipHop is Dead - Rap in Peace




















Meine beiden Favorites :)

Das Konzept:
Wie schon gesagt, es ist recht "budig", aber schon besser als in Köln, da mehr Sitzplätze vorhanden sind. Hier konzentriert man sich vor allem auf das wesentliche und das sind Burger und Pommes. Bestellt wird an der Theke und wenn man dort isst, kriegt man so einen lustigen Summer, wie bei Vapiano.

Das Personal:
Coole Jungs. Keine kleinen Hipster. Sondern solche, die man auch so schon vor Jahren in Münster beim Monsters Of Rap hätte treffen können. Mit dieser Beschreibung können jetzt sicher nur wenige etwas anfangen, aber lasst euch gesagt sein: extrem sympathisch. Ich glaube, es ist aber aktuell noch ein Teil der Kölner Crew?

Das Essen:
Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten (Alter, ich hab echt nen Schaden :D), habe ich wieder einen Cheeseburger, kleine Pommes und eine Cola genommen. 
Bildunterschrift hinzufügen

Als aller erstes: Das ganze hat nur 10,50€ gekostet - im Vergleich zu den anderen Läden ist das extrem günstig. Allerdings war das nun mal auch keine Kunstvoll selbst geschnitzte Süßkartoffel-Pommes mit Petersilie sondern eine ehrliche Pommes, aber die konnte einiges! Hier ein paar Zitate aus der Runde:
"Ahhh, das sind die knusprigsten Pommes, die ich seit langem gegessen habe!" - "So jetzt hört mal - so muss das klingen, wenn man auf eine Pommes beißt!"- "Die Pommes schmecken so geil wie Chips"
Der Burger selber war, wie zu erwarten, extra nice! Burger-Patty, wie ich es mag, nicht ganz durch, sondern leicht rosa, leckerer Ketchup, eine MEGA gute Dill-Sauce und sonst auch leckere Zutaten. Einziges Manko mal wieder die frischen Gurken - bin ich alleine mit der Meinung, dass eingelegte Gurken 1000mal besser passen? Der Käse war jetzt nicht überragend besonders, aber war auch nicht als solcher angepriesen worden (Sidenote: ICH WILL RED LEICESTER AUF MEINEN BURGER!).
So sah der Rest von uns aus:
Lizzle's Ol' Dirty Bastard und oh yes it was dirrrty dirrty und oh baby i like it raw!

Chilli Burger, Veggie-Burger, 2x Don Vito
Wir waren alle sehr zufrieden und ich meine, come on, es gibt einen ODB Burger und einen Don Vito Burger, allein wegen der Namen ist das schon der Knaller.

Die Getränkeauswahl war halt recht einfach: Coca Cola, Fritz-Limo, Fritz Kola MischMasch, ChariTea, und, als guter Kompromiss, Tannenzäpfle (kann mich nicht daran erinnern anderes Bier gesehen zu haben).

Burger-Punkte*:

Also, also, also... ich habe mich da echt schwer getan eine Bewertung zu finden. Ich fand den Burger einfach wirklich richtig, richtig lecker und saftig. Der Preis ist mehr als angemessen. Und mir gefällt der Laden. 
Ich würde meine Entscheidung, die selbe Punktzahl wie bei What's Beef zu vergeben, jetzt folgendermaßen begründen:
In beiden Läden hat es mir gut geschmeckt und manchmal sind die einfachen Dinge einfach genauso gut, wie die mit mehr Aufwand. Ich liebe bei What's Beef die Liebe zum Detail, aber bei Beef Brothers hat mich dieser "Real Shit" einfach auch überzeugt.
Wenn ich mal jemanden von außerhalb zu Besuch hätte, würde ich auf jeden Fall eher zu What's Beef gehen, weil ich einfach weiß, dass das so einzigartig ist. Wenn es mir nur um den Burger geht, und dabei trotzdem in einer Wohlfühl-Atmosphäre zu sein und zusätzlich nicht so viel Geld ausgeben zu müssen, dann würde ich zu Beef Brothers gehen.
Ich denke, dass viele das ganze wahrscheinlich ganz anders bewerten würden, aber sorry, in dem Laden hängt ein gespraytes Bild von Big L und da kann man mir mit so viel Street Art für tausende Euros kommen wie man will, das ist halt für mich einfach geil.

*Erfindung von Burger-Connaisseur Roman H.





Freitag, 16. August 2013

Burger-Check Pt. 3

Oh gestern Abend gab es ein schönes Familientreffen (in Vanessa's Horoskop stand, es wäre ein guter Tag für ein Treffen mit der Familie) mit meinem Wolfsrudel :) Als gebührenden Ort um dies zu zelebrieren wählten wir What's Beef aus - also habe ich es jetzt auch mal endlich, endlich geschafft dorthin zu gehen. Und deshalb endlich, endlich der nächste Burger-Check (muss die Taktung bei den ganzen neuen Läden hier ein bisschen hoch setzen).

Achja, bevor es hier los geht mit der Bewertung, möchte ich noch auf eine total geniale Neuerung hinweisen: Die Burger-Punkte. Super mega tolle geniale Idee meines Kumpels Roman, der jetzt mit jeder Punktevergabe gewürdigt wird :)
Ich habe die vorherigen Posts auch schon aktualisiert - kiek ens he un .

Also: What's Beef

Das "Ambiente":
Wir saßen leider schon wieder draußen (meine Homies und ich sind wohl eindeutig zu nerdig um mal irgendwo einen Platz drinnen zu ergattern). Aber was soll ich sagen? Der Laden ist natürlich von oben bis unten durchgestylt. Zur Zeit hängen überall Bilder von Shepard Fairey - sogar die Schilder auf den Toiletten-Türen sind kleine Shepard Fairey Prints (und die Türklinken wie die Griffe von Fleischermessern). Dann sind überall diese roten, leicht spiegelnden Kacheln/Klinker. Wirklich überall findet sich das What's Beef Logo wieder - auf den Stühlen, auf den Erfrischungstüchern, auf den Kappen und Schürzen des Personals, auf den Ketchupspendern, auf dem Strohhalmspender... überall. Alle Schilder im Laden und außen sind von RYCA. Also wirklich - wie zu erwarten und von Toykio bekannt - alles mit sehr viel Liebe zum Detail ausgewählt und eingerichtet. Ich kann dem weder mit meiner Beschreibung noch mit meinen - mal wieder mit sehr hohem künstlerischen Anspruch gemachten - Fotos gerecht werden.

 
















 
















 















 
 















 
 


























Das Konzept:
Hier gilt auch: erstmal bestellen und dann nachher abholen (und vielleicht vorher noch einen Platz reservieren). Mit der Bestellung bekommt man eine Nummer. Die Nummer wird zum Glück nicht aufgerufen, sondern es gibt Innen wie Außen Bildschirme, auf denen die Nummern erscheinen sobald sie fertig sind (und außerdem laufen auf den Bildschirmen noch die Instagram-Bilder mit dem Tag #whtsbf). Sehr k-l-u-k. Tablett wegstellen sollte man nachher auch selber. Auch k-l-u-k.

Das Personal:
Man hat jetzt nicht so viel Kontakt, aber natürlich sind alle super freundlich und Cheffe hilft selber mit - sehr sympathisch.

Das Essen:
Wir waren uns alle 5 einig: das ist richtig, richtig geil und die Kohle lohnt sich echt.
Wir hatten alle Cheddar-Cheese - diesmal wirklich besserer Cheddar als zu letzt (wünsche mir aber mal einen Cheese Burger mit einem Cheddar wie Red Leicester) und auch richtig schön zerlaufen - und die anderen hatten auch noch Jalapenos. Außerdem wieder normale Fritten und Süßkartoffelpommes.

Ain't nobody dope as me, I'm (dressed) so fresh, so clean...





















Ich weiß irgendwie gar nicht so recht wie ich anfangen soll:
Das Fleisch war saftig und leicht rosa, das "Patty" auch perfekt geformt - nicht zu dünn, nicht zu dick, überall Fleisch.
Das Brötchen war der Knaller - außen schön gebräunt mit dem richtigen Maß Krossheit, innen wunderschön weich.
Der Cheddar kam der Sache schon extrem nah.
Der restliche Belag war auch lecker - ich hätte mir statt frischer Gurken nur eingelegte Gurken gewünscht.
An den Pommes war noch Petersilie dran - also mega gesund das Ganze.
Süßkartoffel- wie auch die normalen Pommes waren perfekt.

Ich hatte mir außerdem noch eine "Homemade Lemonade" aus einem wunderschönen Hipster-Glas gegönnt. Geschmack: wie eine heiße Zitrone, nur kalt - positiv gemeint (und diese Aussage habe ich nach dem Probieren erstmal laut gerufen und wurde dafür von irgend so einer hohlen Tussi am Nebentisch ausgelacht - WHATEVER!). Ich hatte allerdings von einer Freundin schon gehört, dass ihr die zu süß war, es ist also wohl auch tagesabhängig.

Burger-Punkte*:





Obwohl ich jetzt alles gut fand und das Essen echt lecker war, habe ich trotzdem das Gefühl, dass noch Luft nach oben ist.
Wenn ich mal wieder etwas mehr Geld habe, werde ich sicher wieder hingehen, und dann werde ich mal Rote Beete auf den Burger bestellen und mir vielleicht auch Wagyu Beef gönnen, und sicher auch einen Milkshake (der hat gestern beim besten Willen nicht mehr gepasst).
Rein von der Aufmachung her ist das aber für mich der perfekte Laden :)


*Erfindung von Burger-Connaisseur Roman H.