Donnerstag, 23. Oktober 2014

Nancy Jazz Pulsations 2014

So, die letzte Woche (oder etwas mehr) war echt extrem cool, aufregend aber auch anstrengend. Warum? Ich war nicht nur als normaler (kann man bei mir  eigentlich noch von normal sprechen?) Konzertbesucher auf dem Festival unterwegs, sondern war auch als freiwillige Helferin aktiv dabei. Neben freier Verpflegung und einem T-Shirt, konnte ich dadurch außerdem von vielen Konzerten umsonst profitieren - auch wenn ich da auch auf einen Abend komplett hätte verzichten können.
Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe Tickets zu kontrollieren! Und auch wenn ich zuerst dachte, dass das wirklich dann auch so besser ist wegen meiner fehlenden französisch Kenntnisse blablabla... dann ist mir aufgefallen, dass mir da ja Leute begegnen, die keine Ahnung haben, dass sie bitte mal langsam reden müssen und dann muss es auch noch schnell gehen... AHHHH! Aber insgesamt lief es echt gut und ich war auch erst am letzten Abend gegen 3.30 Uhr bei meinem üblichen "Halt die Fresse, du Hurensohn!" ABER das hat dann ja auch keiner verstanden!


Also hier mal meine Highlights des NJPs:

Mittwoch - 08.10. Gregory Porter
Erstmal: wenn in Frankreich auf dem Ticket 20.30 Uhr steht ist damit wohl auch Beginn 20.30 Uhr gemeint. Ich war also so gesehn um 20.33 Uhr tatsächlich zu spät und hab den Anfang verpasst. "Zum Glück" "nur" die Band ohne Gregory Porter, trotzdem schade.
Das Konzert fand in einer wunderschönen Halle statt - ich hatte mir schon immer mal gewünscht zu einem Konzert in einer so schönen Location gehen zu können. Einziges Manko: alles Sitzplätze.


Und ich musste dann leider auch feststellen, dass die Franzosen (zumindest hier in der Ecke) nicht so die Spaßkanonen sind, die übelst abgehen. Natürlich war das Publikum eher älter, aber da kam echt so gut wie gar keine Regung, kein Zwischendurchgejubel - und das trotz des krassesten Saxophonisten ever- , kein Zwischenapplaus.
Gregory Porter hat das aber ziemlich gut wett gemacht. Die Stimme dieses Mannes ist einfach die Decke mit der ich mich Nachts zu decken möchte! Live auch einfach unschlagbar, jeder Ton saß, so schöne Versionen seiner Songs, alle Songs, die ich hören wollte (ok, außer "Time Is Ticking"), viel gute Saxophon-Impros, einfach haaaaaaaaaaach....
Nach gut 2 Stunden war das Konzert dann vorbei und es kam mir irgendwie nur vor wie 5 Minuten.

Freitag - 10.10. Tarrus Riley, Omar Perry, Anthony B
Das war tatsächlich das erste Konzert auf dem ich GANZ alleine war. Das hat in diesem Fall aber zu 100% nichts ausgemacht, weil die Stimmung von vorne bis hinten großartig und extrem high war.
Zwischen den Konzerten waren wegen der wirklich großartigen Organisation auch nur kurze bis gar keine Pausen, so dass es auch nur kurz zum dummen auf's Handy starren kam.
Omar Perry war wie zu erwarten ziemlich krass und wild und emmm high?
Tarrus Riley hat einfach jeden, jeden, jeden seiner Hits gespielt und das ohne wirkliche Pause! Hier muss ich auch noch mal Props an die überragende Band geben... mit so einer Passion und Lebensfreude habe ich wirklich selten wen spielen sehen.
Als Anthony B dann auf die Bühne kam war eh der ganze Saal mit Liebe erfüllt und ist einfach nur noch unendlich abgegangen- genau so wie der gute Herr selber.




Sonntag 12.10. ich hab keine Ahnung was da abging
An dem Sonntag war ich auf einen kurzen Trödelspaziergang mit einer Freundin verabredet und dann sind wir im Park gelandet... dort waren an dem Tag alle Konzerte umsonst. Ein mal eine Disco-Band mit vier Sängerinnen in ganz furchtbar glitzernden Kleidern und... ich habe keine Ahnung was das eigentlich sein sollte.
Das war irgendwie so eine begehbare Juke-Box mit zwei Menschen (Mann und Frau) in Glitzerklamotten, Keyboard und Abba Coversongs :D Es hat mir allerdings große Freude bereitet zu sehen mit was für einer Hingabe die beiden das ganze präsentiert haben, und sollte ich dann doch vielleicht irgendwann mal heiraten, dann hätte ich die gerne auf meiner Hochzeit!


Ich habe diese wunderbare Video gefunden :)

Montag 13.10. mein erster Einsatz und Peter Peter
Also ich war dann doch extrem nervös bevor ich das erste Mal Tickets kontrollieren musste. Ich kannte ja niemanden meiner Mitkontrollierer wirklich, ich hatte auch Angst, dass ich das Kontrolliergerät nicht verstehen würde bzw. die französischen Erklärungen, und zu dem dass mich irgendwer noch etwas fragen würde.
Natürlich lief alles super gut, alle waren nett, und bis auf das Leute mir viel zu schnell ihre Ticketnummern diktiert haben, hatte ich auch sprachlich kaum Probleme.
Weil die Musik an diesem Abend leider nicht so gut war bin ich dann aber auch relativ schnell abgehauen, als ich gehen durfte.

Dienstag 14.10. meine Kollegin Jeannette, Honolulu, Encore, Salut C'est Cool, Fearless Ninja
An diesem Abend kam ich im Magic Mirrors zum Einsatz: das ist eine echt coole Location, das ganze war nämlich wohl wirklich mal irgendwann Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts als Spiegelkabinett im Einsatz und ist im unverkennbaren Art Nouveau Stil von Nancy gestaltet.
Ich hatte das Vergnügen bei einer Elektro-House-Techno-Schranz-Emo-Party Tickets zu kontrollieren. YAY - nicht!
Meine Kollegin Jeannette, die mit mir das ganze bis 1 Uhr durchstehen musste, ist ca. 50 Jahre alt, hat nen leichten Schaden und wohl nicht ganz verstanden, dass sie langsam mit mir reden muss - oder es einfach ignoriert. Ich hatte trotzdem eine ganze Menge Spaß mit ihr - wir haben gemeinsam Aerobik-Übungen zu der Musik gemacht oder uns über die extrem bescheuerten Leute amüsiert.
Das meine ich mit bescheuert...

Mittwoch 15.10. Buddy Ceremony, Stress, Plaza Francia
Ich hatte ja im MM-Post schon erwähnt, dass dieser Abend etwas stressig war. Zuerst hatte ich eine Veranstaltung von der Uni in der historischen Stadthalle zu der ich bitte fancy dressed kommen sollte. Das hieß dann, dass ich danach nicht direkt zum Festival konnte, weil mit Pfennigabsätzen durch den Matsch wäre etwas unangenehm gewesen.
Als ich dann also beim Festival ankam... war nichts los. Der Großteil der Leute ist wohl tatsächlich schon zum Anfang gekommen. Also wurde ich erstmal Essen geschickt. Dann habe ich eine halbe Stunde Karten kontrolliert, da wurde mir quasi befohlen das Konzert ein wenig zu gucken und dann abzuhauen.
An diesem Abend habe ich mir dann also (kurz) Plaza Francia angeschaut, eine französisch-argentinische-schweizerische Band die stark durch Tango beeinflusst ist mit der großen Catherine Ringer als Front-Frau (und zudem noch ein atemberaubendes Bühnenbild).
Dieser Sternenhimmel :)

Donnerstag 16.10. Robert Glasper Experiment (und Guillaume Perret & Electric Epic)
Endlich wieder ohne Pflichten auf einem Konzert, in einer Location, die ich noch nicht kannte, wieder allein, mit großer Vorfreude.
Ich war extra so zum Konzert gekommen, dass ich mir die erste Band nicht komplett anhören "musste", da ich das zuvor schon online ausgecheckt hatte und mir das echt zu krass war (hier macht euch euer eigenes Bild).
Ich hatte mir also gerade schön noch ne Cola geholt und wollte dann in die Halle gehen... als ... mir der Herr Glasper höchst persönlich entgegen kam. Ich habe natürlich die Chance genutzt ihn anzulabern um ein Foto zu machen. Wir haben dann noch etwas gelabert und wurde dann dazu eingeladen später noch mit der Band was trinken zu gehen - wirklich sehr nette Menschen, die man auch mal gut verarschen kann (habe später noch auf Wunsch des Herrn Grammy-Gewinner die deutsche Nationalhymne gesungen, weil er die wohl so gerne mag #onlyinfrance).


Das Konzert selber war natürlich auch großartig, obwohl leider nicht "Ah yeah" angestimmt wurde - hätte dies vielleicht noch reklamieren sollen. Auch hier hat sich außerdem wieder gezeigt, dass das Publikum echt low unterwegs ist. Neben mir sind vielleicht noch 10 andere Leute richtig abgegangen. Ich muss hier glaub ich mal ein ernstes Wörtchen mit den Leuten reden, und zwar dass man auch ohne Aufforderung des Künstlers sich bewegen oder einen Laut abgeben darf.

Später waren wir dann noch gemeinsam bei Dengue Dengue Dengue im Magic Mirrors, was aber merklich uns allen leicht zu elektronisch war - aber egal, Getränke umsonst und viele lustige Leute kennen gelernt.


Freitag 17.10. Electro Deluxe, Lee Fields und den Franzosen das Tanzen beibringen
Freitag hat also wieder die Pflicht gerufen, aber ich hatte vorher schon angemeldet, dass ich gerne Lee Fields sehen wollen würde.
Cooler Weise waren wir mal wieder komplett überbesetzt und die meisten Leute kamen schon zur ersten Band, so dass mich irgendwann einer meiner Kollegen gefragt hat, ob ich mir das nicht mal angucken wollen würde. Ich habe sofort zugestimmt, weil sich das schon von weitem EXTREM gut angehört hat und ich wurde nicht enttäuscht! Eine wirklich gute französisch/amerikanische Nu Jazz/Soul Band, die man mal auschecken sollte:

Bitte, Danke, Gern Geschehen! Dabei konnte sich das Publikum auch mal zum Tanzen überreden lassen und ich habe meinem Kollegen versucht klar zu machen, dass man dabei auch keinen Schritten folgen muss sondern sich vor allem gehen lassen muss!
Danach Lee Fields... was soll ich sagen? Ich bin komplett ausgerastet, denn das was Elektro Deluxe noch an Gefühl und Soul fehlt, das hat er mit gebracht - die ein oder andere "Testify"-Hand kam zum Einsatz. Und der Mann hat auch die freshesten Tanz-Moves am Start!

Samstag 18.10. letzter Einsatz, aber der hatte es in sich
Mein letzter Einsatz begann erst um 00.00 Uhr im Magic Mirrors. Das heißt, dass alle Leute die da waren EXTREMST angetrunken/betrunken waren. Das hieß die wollten alle diskutieren (Warum soll ich denn noch zur Kasse gehen, wenn ich doch schon vor der Tür stehe?), stressen, oder sonst irgendeinen Scheiß machen. Ich weiß nicht wie oft ich an diesem Abend "Toute sortie est definitive" gesagt habe, oder erklären musste wo die Toilette ist. Um halb 4 durfte ich dann endlich gehen...

Insgesamt hatte ich also sehr viel Spaß, eine ganze Tonne Sachen erlebt, viele Leute kennen gelernt, und jetzt bin ich erstmal schön krank.

Merci beaucoup à l'equipe de Nancy Jazz Pulsations!

Alle Bilder (bis auf zwei haha) via Pixels et Pulsations


Montag, 20. Oktober 2014

MM: Louder

Heute mal wieder nur ein kurzer Eintrag, aber dafür einer der mal wieder mein Leben gerade beschreibt.

Ich habe es nämlich geschafft mir die 100. Gastritis zu holen, weil ich einfach immer so extrem busy bin - und es liegt sicher auch an dem gesteigerten Alkohol-Konsum in den letzten Wochen. Insgesamt fühlt es sich so an, als würde ich permanent auf drei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

Bestes Beispiel letzte Woche Mittwoch:
16.45 - Ankunft zu Hause, bemerke dass kein Klopapier mehr da ist.
16.50 - Ab in den Supermarkt
17.05 - wieder zu Hause und fange an mich umzuziehen und zu stylen um um Punkt 6 (no mexican time) im Rathaus zur Buddy Ceremony zu sein.
17.55 - Sprint in hohen Schuhen und engem Kleid zum Rathaus
18.02 - Ankunft Rathaus und bemerken, dass zumindest deutsche Zeit (Ankunft 17.58) nicht nötig gewesen wäre, sondern frz. Zeit (Ankunft 18.10) auch okay gewesen wäre
20.00 - Sprint in hohen Schuhen zurück nach Hause
20.10 - Ankunft in der Wohnung, fixes Umziehen
20.20 - Abflug Richtung Nancy Jazz Pulsations
20.30 - Ankunft Nancy Jazz Pulsations
20.35 - bereit für die Ticketkontrolle
22.00 - Konzert gucken
23.00- Abflug nach Hause
23.15 - zu Aufgedreht um schlafen zu gehen

Dazu passend:


Katy B - Louder - Official Music Video von marcusfox100

Dienstag, 7. Oktober 2014

Und dann das Internet so... Pt. 17

Endlich habe ich es wieder geschafft genug abzustalken, um Allerlei Stuss anzusammeln. Das Resultat - überzeugend.

Wenn ich schon Kinder hätte...









Halt die Fresse - ja!



Uhh gurl you nasty!



*-*


Wie man sich Justin Timberlake ausredet.

Yeezy taught em.



Ja genau?!












Black Barbie's alive.



PS: Wieder mal etwas Familie Carter-Knowles-Overload!

Montag, 6. Oktober 2014

MM: Auf's Maul

Ich freue mich. Diese Woche gehen die Nancy Jazz Pulsations los und ich bin nicht nur als Konzertbesucher am Start sondern auch als freiwillige Helferin in Sachen Ticket-Kontrolle (whoop whoop) unterwegs - kann nicht leugnen, dass sich deswegen auch leichte Unruhe in mir breit macht auf Grund meiner nicht perfekten Französischkenntnisse, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Bevor ich also ab Mittwoch in die Jazz-Welt (aber eigentlich gibt es auch Rap, HipHop, Reggae und Dancehall) abtauche, gibt es heute noch mal Rap vom feinsten.

Und netter Weise passt das ganze Auf's Maul-Thema auch ganz gut zu meinem aktuellen Uni-Leben weil ich einfach ZU VIELE GRUPPENARBEITEN machen muss.
Schön, dass mir aus Philly mal wieder die passende Abreagier-Mukke geliefert wird.
Voilà! 18 Tracks de feinste Auf's Maul de Diabolic!

Samstag, 27. September 2014

Larizzle en France - L'Art de vivre

So, ich habe ganz lange überlegt, ob und wie ich das hier mache. Ich bin jetzt seit ca. 4 Wochen hier wovon die ersten 2 Wochen einfach schon so erlebnisreich aber auch stressig waren, dass ich bis jetzt noch har nicht dazu gekommen bin alles zu verarbeiten. Hinzu kommt auch noch, dass ich permanent zwischen 3 Sprachen (4 wenn wir Platt mit hinzuzählen) hin und her switche. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich an den Punkt kommen kann, wo ich mich so absolut nicht mehr auf Englisch ausdrücken kann, weil ich ja schon in Deutschland relativ viel Englisch gesprochen, gelesen und gehört habe und ja eh ständig Anglizismen (s.o.) benutze oder englische Redewendungen eindeutsche.

Aber von vorne...

Ich habe mich hier in Nancy tatsächlich von der ersten Sekunde wohl gefühlt. Das liegt zum einem sicher daran, dass es einfach eine echt schöne Stadt ist und dass ich einfach so eine gute Wohnung gefunden habe, aber vor allem sicherlich an meiner überragend netten Mitbewohnerin Lucie. Sie hilft mir mit allem, wir sind auf einer Wellenlänge, sie hat sich am ersten Abend in mein Herz gekocht und mir auch schon die Chance gegeben mit ihr und ihrem Freund ein Shabbath-Feier abzuhalten (ich kann übrigens nicht leugnen, dass mich das extrem gerührt hat).

Die Stadt ist ein wenig französisches Klischee. Überall findet man kleine Boulangeries, Boucheries, Chacuteries, Pâtessieries, Chocolateries... trotzdem sieht man hier kaum dicke Leute. Eigentlich denke ich jeden Tag "hier gibt es einfach viel zu viele schöne Menschen". Diese Menschen geben sich zu dem auch noch viel mehr Mühe und sind oft sehr schick (ich kam mir in Düsseldorf schon immer vor wie ein Penner, hier noch mehr). Einzige negative Punkte, die ich bis jetzt erkennen konnte: jeder raucht (ihgitt, ihbah) und die sind alle sehr langsam.
Von der Architektur her gibt es hier hauptsächlich alte Gebäude, so dass ich sehr verwirrt war, als man mir erklärt hat, dass ein Teil der Stadt die Altstadt ist, weil ich diesen Teil optisch - nicht wie in Deutschland - kaum von den anderen Teilen der Stadt auseinander halten konnte. Im Zentrum der Stadt findet sich der Place Stanislas und ich glaube, dass ich in meinem Leben kaum schon ein mal so etwas schönes gesehen habe. Direkt daneben ein großer Park mit Tiergehegen, in denen sogar Affen (!?!) zu finden sind.
Ich entdecke aber gerade noch viel mehr. Gestern war ich zum Beispiel mal an einem anderem Gebäude meiner Schule und musste feststellen, dass es nicht umsonst Artem heißt - da hat sich beim designen wirklich jemand Gedanken gemacht :D

Meine Kommilitonen sind alle samt der Renner :) Ich studiere mit sehr vielen Mexikanern (gemeinsam haben wir auch schon den Mexikanischen Unabhängigkeitstag gefeiert), ein paar US-Amerikanern, die süßesten Koreanerinnen aller Zeiten, Chinesen, eine Hand voll Franzosen, Russkis, ein paar andere Deutsche, zwei Mädels aus Litauen... ich kann gar nicht alle auf zählen, aber wir sind auf jeden Fall ein bunter, lustiger Haufen, der sich auch gerne mal über Stereotypen lustig macht.
Wir sind immer eine Riesengruppe, die auch gerne mal die ein oder andere Wohnung zum Platzen bringt. So entstehen gerne mal solche Bilder:
Leider wird es manchmal echt anstrengend, wenn alle, zum Teil in ihren Muttersprachen, durcheinander reden und man selber am gleichen Tag auch schon Deutsch und Französisch gesprochen hat. Ich hoffe sehr, dass ich mich daran gewöhne. Ich merke allerdings insgesamt, dass sich nicht nur mein Englisch verbessert sondern zum Glück auch mein Französisch.

Die erste Woche war besonders hart, wenn auch auf eine besonders lustige und angenehme Weise. Ich habe jeden Tag neue Leute kennen gelernt und neue Orte gesehen. Die Woche (bzw. plus der zweiten Woche) sah folgendermaßen aus:
Tag 1: Nancy
Tag 2: Nancy
Tag 3: Metz
Tag 4: Straßburg
Tag 5: Europapark Rust und für mich hieß es dann noch Frankfurt, Düsseldorf, Niederkrüchten
Tag 6: Hochzeit
Tag 7: Klarkommen + Düsseldorf
Tag 8: Düsseldorf + MGleezy
Tag 9: Papa's Geburtstag
Tag 10: Von Dizzledope nach Straßburg nach Nancy
Tag 11-14: Paris

Danach ging die Uni dann richtig los plus jeden Abend Party... also gab es noch nicht viel Zeit, um alle Eindrücke mal richtig zu verdauen.

Ich hoffe bald mal etwas mehr berichten zu können. Gerade bin ich einfach nach wie vor von den Eindrücken erschlagen.







Montag, 22. September 2014

MM: Songs for women...

Wow, endlich mal wieder Montagsmusik. It's been a long time, I shouldn't have left you without a dope beat to step to…

So, kürzlich habe ich einen neuen Producer/Artist/Whatever für mich entdeckt und obwohl er auch Props von Drake bekommen hat, kann ich einfach nicht haten. Der Gute heißt Slakah The Beatchild und der ein oder andere kennt ihn sicher schon, wenn nicht, hier die Begründung, warum man ihn kennen lernen sollte: nicht nur Drake, ich und seine Mutter finden ihn gut, sondern auch DJ Jazzy Jeff und Raphael Saadiq!

Warum heißt dieser Post jetzt nun aber "Songs for Women"? Weil ich der Meinung bin, dass das Musik ist zu der Mann Ladies rum kriegt... zumindest ich kriege bei dem Sound weiche Knie (besonders bei "Wannna Do", auch wenn es ja da gerade darum geht, dass seine Lady keine Lust hat und er etwas rumquängelt - sonst so gar nicht cool, aber hier einfach nur schmoov gelöst).

Checkt hier also mal sein neues Album aus, und geht für mehr auf Bandcamp und Soundcloud, es lohnt (vielleicht besonders für das nächste "Deluxe Get The Booty Mixtape")



Mittwoch, 3. September 2014

Liebster-Award - discover new bloggers

Erstmal: Ja ich lasse hier wieder alles schleifen, aber die letzten Wochen waren SO anstrengend, ABER es hat sich gelohnt und ich bin super happy mit meinem neuem Wohnort Nancy und bald folgen ganz viele Tipps zu Nancy, und der Region Lothringen und natürlich auch zum Elsass :)


Ich wurde von der lieben Alissa für den "Liebster Award" nominiert worden. Das ist natürlich kein richtiger Award, aber es ist eine tolle Möglichkeit neue Blogs zu entdecken :)
Hier die Fragen, die Alissa an ihre Nominierten gestellt hat und meine Antworten:

1. Seit wann bloggt ihr?
Ich blogge jetzt seit ca. 1,5 Jahren mehr oder weniger regelmäßig und mit eher weniger Followern :D

2. Worüber bloggt ihr?
Ich blogge hauptsächlich über Musik, aber auch über Restaurants, Unnötiges, Events wie z.B. Juste Debout oder die Sneakerness, Konzerte, Kunst, dumme Bilder...

3. Warum bloggt ihr?
Eigentlich wollte ich irgendwann mal Journalistin werden, allerdings ist mir sehr bald aufgefallen, dass man ja nicht nur über Sachen schreiben kann, die einem gefallen. Die Sachen, die mir gefallen, teile ich aber gerne mit anderen Leuten. Außerdem benutze ich den Blog als so etwas wie Dumbledore's Denkarium - ich lade hier meine Gedanken ab, kann sie später abrufen, reflektiere über sie...

4. Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade an eurem Blog arbeitet?
Das ist eine sehr gute Frage. Früher wäre die Antwort gewesen "Auf der Arbeit oder in der Uni abhängen", gerade entdecke ich aber das schöne Lothringen, treffe viele neue Leute und werde jeden Tag etwas mutiger, was das Anwenden meiner französischen Sprachkenntnisse angeht! Sonst bin ich einfach immer auf der Suche nach Sachen, die mir gefallen, meist gemeinsam mit meinen Homies :)

5. Was ist zur Zeit euer Lieblingstrend?
Lieblingstrend, Lieblingstrend, Lieblingstrend... schwierige Frage! Ich denke, mir gefällt es ganz gut, dass Augenbrauen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und dass dieser Trend der dürren Augenbrauen vorbei ist!

6. Eure tollste Reise ging nach... ?
Auch schwierig! Ich hatte schon viele schöne Erlebnisse auf Reisen, doch die letzten Jahre, ist das Thema einfach etwas zu kurz gekommen. Unvergesslich wird aber für immer meine Reise nach Australien in 2008 bleiben! Ich konnte dort z.B. die komplette Milchstraße am Himmel sehen während Pinguine an mir vorbei gegangen sind, ich habe viele Leute kennen gelernt, einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen, mit einem Känguru gekuschelt, einen Koala-Bären gestreichelt... ich will unbedingt noch einmal dort hin!
#nofilter #bam! #kanguruisland

7. Welcher ist euer Lieblingsblog?
Mein Lieblingsblog ist wohl tatsächlich Whudat und ich kriege einfach nicht genug von den Erzählungen des jungen MCs! Ich liebe aber auch Lazy Kat formerly known as HeyDickface! .

8. Was kann euch in den Wahnsinn treiben?
Ganz einfach: Auto fahren!

9. Was ist euer Lieblingsfilm?
Puh... Auch schwierig! Ich liebe einfach FAST jeden Film mit Leonardo DiCaprio (außer die "frühen Werke").

10. Habt ihr bestimmte Pläne für eure Zukunkft?
Ich lasse gerade eigentlich alles auf mich zu kommen, aber ich möchte sehr, sehr, sehr gerne durch Südamerika reisen, aber auch nach Japan, HongKong, Singapur... also eigentlich möchte ich einfach endlich mehr reisen!

11. Welchen Wunsch würdet ihr euch erfüllen, wenn ihr einen frei hättet?
Hmmm... eine Weltreise mit meinen Freunden!



So und nun weiter im Text - hier die Regeln:

1. Die Person verlinken, die dich nominiert hat
2. 11 andere Blogger nominieren mit weniger als 200 Followern
3. stelle 11 Fragen deiner Wahl an die Nominierten
4. du kannst die Person nicht nominieren, die dich nominiert hat
5. die Nominierten müssen informiert werden
stelle den Nominierten einen Link zu deinem Post bereit für mehr Informationen
6. du musst alle Fragen beantworten, die dir gestellt werden

Also 11 Blogs kriege ich leider nicht zusammen, aber hier meine "Nominierungen":

Und ja, einige haben schon mehr als 200 Follower ABER verdienen noch viel mehr!

Meine Fragen: 
1. Seit wann bloggt ihr?
2. Worüber bloggt ihr?
3. Warum bloggt ihr?
4. Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade an eurem Blog arbeitet?
5. Was euer Leibgericht?
6. Eure tollste Reise ging nach...?
7. Welcher ist euer Lieblingsblog?
8. What's on your feet right now?
9. Was ist euer All-Time-Favourite-Album?
10. Erzählt mal 'ne peinliche Geschichte!
11. Welchen Wunsch würdet ihr euch erfüllen, wenn ihr einen frei hättet?