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Montag, 19. Januar 2015

MM: I just wanna hear you play my favourite song

Manchmal, ganz manchmal findet man bei Soundcloud Mixe, bei denen einem wirklich jeder einzelne Song gefällt. Und dann gibt es noch so ein Manchmal, da kann man sich den Mix auch ca. 3500 Mal über Wochen anhören und man findet die Abfolge und Wahl der Songs immer noch nice.

So geschehen bei einem ziemlich funky, souligen Mix von Tall Black Guy, den ich vor geraumer Zeit entdeckt hatte.

Alors, ohne viele Worte zu verlieren, hier der Mix, der Grund weshalb ich seit Wochen durch die Gegend laufe und immer mal wieder ohne Zusammenhang "I just wanna hear you play my favourite song" schmetter...


Montag, 24. März 2014

MM: Shake Your Groove Thing

Auch wenn ausgerechnet der im Titel genannte Song nicht in diesem Mix ist, lädt er doch zu weiten Teilen genau dazu ein, sein Groove-Thing zu shaken.
Meiner Meinung nach ist es genau das richtige um durch einen öden Montag sicher zu manövrieren.

Also tanzt euch schön durch den Tag und genießt den funky Soul-Sound…

Montag, 9. Dezember 2013

MM: Soundcloud Randomness 2

Es ist mal wieder so weit… Ich habe in den letzten Wochen mal wieder so viele mega gute Songs gefunden, dass ich sie einmal gesammelt weiter geben möchte.

Wie beim letzten Mal, ist wieder so ziemlich alles dabei: Rap, Soul, etwas Elektro, etwas Funk, etwas Reggae, etwas Jazz… was das Herz so begehrt.

Besonders hervorheben möchte ich Jordan Rakei - so langsam frage ich mich, was die da Down-Under ins Wasser tun, dass die alle so eine schöne Stimme kriegen und so tolle Musik machen.

Außerdem: Wie großartig ist Raekwon eigentlich auf dem Pound Cake Beat? (Drake kann ja eh einpacken, aber auch Jay-Z war auf dem Beat nicht so geil wie der Chef.)

Samstag, 30. November 2013

Hallelujah! J'ai tant besoin de toi!

Um hier erste Befürchtungen wegzuräumen: Nein, dieser Post ist nicht auf "Franzchöchich?!?", ich dachte nur es wäre angemessen wenigstens ein bisschen auf der Muttersprache des Künstlers zu schreiben… also Check - erledigt.

Zuerst muss ich sagen, dass ich Ben L'Oncle Soul zwar immer mochte und auch immer fand, dass er ein guter Musiker ist, aber so richtig überzeugt hatte er mich bis dato nicht.
Daher war es auch eher Zufall, dass ich jetzt tatsächlich zu diesem Konzert gegangen bin.
Es war eines schönen Sonntags als ich an dem Veranstaltungsplakat vorbei gekommen bin und dachte "Ach, geil, Ben L'Oncle Soul in Düsseldorf, und dann auch noch im Zakk - könnte man sich mal geben". Also schnell das Plakat abfotografiert und an Lisa geschickt - die war natürlich sofort dabei.



Seit dem Konzert gestern bin ich jetzt wohl Über-Fan!

Was macht ein gutes Konzert aus? Für mich, dass ich ohne den Einsatz von berauschenden Mitteln in eine völlig eigene Welt abtauche, wo ich dann auch erst mal noch für ein paar Stündchen verweile, auch wenn ich schon längst zu Hause bin.
Gestern Abend ist das auf jeden Fall genau so passiert und zwar in einem Ausmaß, dass ich bisher erst 2 mal erlebt habe:
bei Erykah Badu und bei Raashan Ahmad…
Das Konzert reiht sich also in meine, und auch Lisa's, Top 3 ein.

Woran das lag?


1. Als Voract ist ein senegalesischer Künstler namens Faada Freddy aufgetreten. Er kam mit einem Stock auf den Boden klopfend auf die Bühne und sang dann zunächst nur dazu. Nachher kamen noch seine Gitarre und eine Menge Body-Percussion zum Einsatz.
Der Mann hat einfach eine wirklich wunderschöne Stimme, wirklich gute Texte und zu dem Zeitpunkt war ich schon so von Dankbarkeit für so viel gute Musik überfüllt, dass ich es kaum fassen konnte.
Checkt hier bitte einmal das Video des guten Mannes aus:



2. Als Band hatte Ben L'Oncle Soul die Monophonics mit. Das ist eine Band aus San Francisco in deren Studio der Herr sein kommendes Album aufgenommen hat.
Und die lieben Herren gingen mal voll ab. Alles einmalige Musiker.
Später als der gute Ben und seine beiden überragenden Backround-Sänger sich eine kleine Récréation gegönnt haben, haben die Monophonics eine einzigartige Interpretation von Nancy Sinatra's "Bang Bang" abgeliefert… und ich habe es dem Sänger abgekauft, dass er erschossen auf dem Boden liegt und gerade noch mal alles an Kraft und Emotionen in diesen Song hineinsetzt, um dem Publikum davon zu berichten.
Damit ihr euch ein ungefähres Bild davon machen könnt, wie das abgegangen ist, habe ich hier mal ein anderes Video rausgesucht. Es kam im Zakk aber tatsächlich noch etwas geiler, weil die Band komplett schwarz angezogen war und der gute Kerl an den Keys rot angeleuchtet wurde… und es kam auch komplett unerwartet… uuuund er ist dabei noch mehr ausgerastet als hier.



3. Ben L'Oncle Soul hat sich wohl wirklich stark von diesem Cover-Ding abgewandt und hauptsächlich eigene Songs gespielt. Als ein paar Leute im Publikum während eines kleinen Interludes anfingen Seven Nations Army anzustimmen, reagierte er, zurecht, ziemlich genervt und sagte etwas wie "What is wrong with you? I'm talking to you about love and you are just here to party and get drunk when I am singing about sincere feelings"… Jo recht hatter! Das war ungefähr nach 1/3 des Konzerts und danach ging er noch mehr ab - sogar mit ein, zwei Tränen.
Ben L'Oncle Soul hat wirklich mit so einer unfassbaren Emotion und Kraft und Überzeugung gesungen und… es war unglaublich! Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut und musste ganz oft die Augen zu machen, damit ich nicht anfange los zu heulen. Und dass jetzt nicht, weil das nur Schnulzen waren, sondern, weil ich das so stark gefühlt habe. Einmalig…
Ich kann nicht fassen, dass ich jetzt noch bis Februar auf das neue Album warten soll, da ich mich in wirklich viele der Songs sofort verliebt habe.
Merklich beeinflusst wurden die Songs von Otis Redding(es war dann doch auch ein Cover dabei und auch eins von Bob Marley), aber es handelt sich hier nicht um eine stumpfe Kopie, sondern um eine wirklich gute Umsetzung der Inspiration.


Es gibt verrückter Weise scheinbar noch gar keine Videos der aktuellen Tour online, deshalb müsst ihr euch jetzt mit den Bildern zufrieden geben, die Lisa gemacht hat, da ich leider zu stark in meiner Welt gefangen war :D


Das Gesicht sagt alles!







Einzig negativer Beigeschmack:
Vor uns standen so 2 Ottos… der eine scheinbar so etwas wie Musik-Journalist, hatte aber offensichtlich gar keinen Plan. 
Hier ein paar Zitate:
"Ich habe ja noch nie was von diesem Ben L'Oncle Soul gehört - den gibt es ja auch irgendwie erst seit 20-12"
"So richtig Soul war das jetzt ja nicht" (Nach dem Auftritt von Faada Freddy)
"Und dann wollten die auf das Festival da so irgendwelche HipHopper holen.. hahaha.. HipHopper!"
"Ich habe gelesen, dass er Ben L'Oncle Soul heißt, weil er aussieht wie Uncle Ben" (Ah, du machst deine Recherche über Wikipedia.)
"Wie fandest du es?" - Nur ein Schulterzucken seines Begleiters.
Sein Compagnon stand die ganze Zeit schweigend und regungslos da.
Sorry, wenn ich scheinbar so etwas wie ein Musik-Journalist bin, dann habe ich doch eine Leidenschaft für Musik in mir. D.h., dass ich bei so einer Musik einfach nicht still stehen kann… das ist nach biologischen Gesetzen sicher schon gar nicht möglich.
Und warum muss ich, wenn mich das offensichtlich gar nicht interessiert, mich ganz nach vorne stellen, wenn ich zusätzlich noch so ein fettes Objektiv dabei habe, dass ich auch noch von ganz hinten so ranzoomen könnte, als würde ich ganz vorne stehen?
Freue mich schon darauf den Artikel zu googlen :D


Montag, 22. Juli 2013

MM: Hallo Sonnenschein!

Wow endlich mal wieder Montagsmusik. Und endlich gibt's mal wieder mehr als nur einen Track. Und wie immer interessiert das hier keinen von euch Musik-Banausen ;)

Seit einiger Zeit hat sich der Sommer jetzt doch mal entschieden nach Deutschland zu kommen, und bis auf die Tatsache, dass man im Sommer nur schwer Sneaker tragen kann und, dass ich nach ca. 5 Minuten in der Sonne rot werde und, dass ich leider eitel bin, weshalb ich auch bei der Hitze oft mit offenen Haaren anzutreffen bin, lieeeeebe ich es. Endlich wieder Abends in kurzer Hose und Top raus und man muss keine Jacke mitnehmen. Endlich wieder eine legitime Ausrede weshalb die Bude aussieht wie Sau, weil bei dem Wetter hat man natürlich besseres zu tun, als aufzuräumen.

Und passend zum Wetter bin ich (zum Teil schon vor Wochen) auf 2 Gute-Laune-lasst-uns-die-Sonne-begrüßen-Alben gestoßen.

Nummer 1 ist "The Man" von Omar. 

Nach 7 Jahren endlich ein neues Album und ich bin schwer begeistert. Zu dem ein oder anderen Song bin ich während meiner (vielen) Lernpausen durch die Wohnung gegroovet. Nicht ganz so schwer verdaulich wie das letzte Bilal-Album, ganz viel Funk, Soul und Jazz, und ich habe bei Soundcloud auch einige Kommentare gelesen wie "This is the new Stevie Wonder Sound" und ich denke, das ist auch ein Vergleich dem sich dieses Album stellen kann.

Mein liebster Song ist nach wie vor "The Man", weil es schon mit diesem schönen dreckigen Sound vorbei kommt.

Das 2. Album oder besser gesagt EP (mit leider nur 27 Minuten Laufzeit aber 16 Tracks) ist "Low Fidelity, High Quality" von Ta-ku & Raashan Ahmad.

Mittlerweile ist es ja kein Geheimnis mehr, dass ich ein riesiger Raashan Ahmad-Fan bin. Nach wie vor ist er einer der sympathischsten und besten Live-Acts, die ich je sehen durfte. Zusammen mit Ta-kus Beats ist das wirklich eine sehr schöne Mischung. Normalerweise bin ich außerdem kein Fan von zu vielen Instrumentals, aber hier passt's.
Und weil es so schön ist gibt's das ganze zum Download hier:
Low Fidelity, High Quality
Und den Soundcloud Stream hat die Tante für euch hier:



Jetzt kann ich also nur hoffen, dass ihr alle ein bisschen Zeit habt, die Sonne zu genießen und dabei schöne Musik zu hören;)